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Rauschende Schlagernacht mit Daniela Alfinito, Stefan Micha und Duo »Sunrise«

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»Singender Schrotti«: Stefan Micha begeistert seine Fans im Rainröder Festzelt.l © Stefan Weil

Es dauerte nicht lange, bis die Fans der Schlagerparty beim SV Rainrod in Stimmung waren. Daniela Alfinito, Stefand Micha, das Duo »Sunrise und Moderator Martin Eckhardt heizten den Fans mächtig ein.

Das lange, unfreiwillige Warten hat sich gelohnt. Der Sportverein Rainrod hat mit mehreren Hundert Gästen im großen Festzelt am Fußballplatz eine rauschende Schlagerparty gefeiert. Stimmungsgaranten waren die aus dem nahen Hungen-Villingen stammende Daniela Alfinito, Tochter von Bernd Ulrich von den »Amigos«, das Duo »Sunrise aus Südtirol« sowie Schlagersänger Stefan Micha (Ober-Seibertenrod) und der singende Moderator Martin Eckhardt.

Ursprünglich war das Schlagerfest bereits am 18. April 2020 geplant. Damals noch in »kleiner Version« im Dorfgemeinschaftshaus. Zweimal musste die Party wegen Corona verschoben werden. »867 Tage sind seitdem vergangen. Jetzt geht es endlich los«, verkündet Eckhardt der in erwartungsvoller Vorfreude bestens gelaunten Besucherschar.

»Geht es euch gut?« - Die Frage hätte sich eigentlich erübrigt. Im Publikum vertreten waren alle Altersschichten. Die Begeisterung für Schlager, für das Mitsingen und Mittanzen, ist nicht auf Jung oder Alt beschränkt.

Schon beim ersten Lied Eckhardts, dem Amigo-Stück »Ist es schon so lange her«, eilten einige der aus vielen Teilen Deutschlands wie Karlsruhe, Dresden oder Berlin angereisten Fans zur Bühne, um tanzend, klatschend und mitsingend hautnah die Stars des Abends erleben zu können.

Funke sprang sofort über

Erster Stimmungshöhepunkt war »Marmor, Stein und Eisen bricht« von Drafi Deutscher, bei dem einige Besucher sich im Rhythmus der Musik bewegend schon auf den Bänken standen.

Den folgenden Part gestaltete Stefan Micha, von seinen Fans auch »singender Schrotti« genannt und im Brotberuf Händler von Schrott und Metall. Er startete mit »Zeit zum Glücklichsein« und steigerte dann die Stimmung mit seinem Song »Donna Mia«.

Der Funke sprang sofort über. Seine Fans drängten noch näher zur Bühne und auch weiter hinten im Zelt war die Stimmung schon bestens. Stücke wie »Ich will frei sein« und »Ich möchte fliegen« sowie ein Medley von Hits von G.G. Anderson folgten, bevor sich der 53-Jährige mit dem »Sommer in Athen« zunächst vom begeisterten Publikum verabschiedete.

»Ich bin wieder da« begann danach Daniela Alfinito mit leicht sentimentalen Unterton. Ihr neues Album »Löwenmut« soll allen Mut machen, die schwierige Zeiten durchleben - wie auch sie zuletzt. »Akzeptiert euch, wie ihr seid«, rief sie zu ihren Fans. Musikalisch ging es mit Stücken wie »Jetzt weiß ich was Liebe ist«, »Zwischen Himmel und Hölle« oder »Löwenmut« weiter.

Dem aktuellen Hit ließ Daniela Alfinito ältere Lieder folgen. »Sag mir, wo du bist« und »Warum?« fragte sie singend. Nicht ohne Stolz kündigte sie ihren ersten Nummer-eins-Hit »Du warst jede Träne wert« aus dem Jahr 2019 an.

Mit »Dann zieh ich meine Blue Jeans an« näherte sich - sehr zum Bedauern der zahlreichen Fans - ihr Auftritt in Rainrod bereits dem Ende. »Ich muss gleich noch nach Erfurt. Dort habe ich noch einen Gig«, berichtete die Sängerin, nicht ohne auf die beginnende gemeinsame Tour mit den »Amigos« durch Brandenburg hinzuweisen.

Zugabe mit Feuerflügeln

Letztes Stück war die schon von Marlene Dietrich und Lale Andersen gesungene »Lili Marlen«. Natürlich forderten ihre Fans die Zugabe, die Daniela Alfinito mit »Ich bin wieder ich« und »Auf Feuerflügeln durch die Hölle« gerne gab, bevor sie sich von den tosenden Fans verabschiedete.

Dann war die Zeit für das Duo Arno Adler und Florian Wieser gekommen. »Sunrise aus Südtirol« ist auch in der heimischen Region bestens bekannt.

Die stimmgewaltigen Sänger haben viel Fans und Fanclubs, die sich im Rainröder Festzelt in prächtiger Feierlaune präsentierten. Stücke wie »Flieg nicht zu den Sternen« »Sag mit noch einmal, ich liebe dich« und »Sehnsucht nach köstlichen Stunden« oder ihre aktuelle Single »Das Leben schmeckt nicht ohne Dich« heizten die Stimmung weiter an.

Nach der ersten Auftrittsrunde folgte nach kurzer Pause der zweite Teil, ohne Daniela Alfinito. Es wurde noch lange gefeiert. Als die letzten schlagenden Rhythmen und der Gesang verklangen, war es bereits weit nach Mitternacht.

Für den SV Rainrod mit seinem Vorsitzenden Waldemar Lutz war das Partywochenende damit noch nicht vorbei. Am Samstag folgte noch ein Disco-Abend des rührigen Vereins, der auf seine große Helferschar, darunter viele junge Aktive, stolz sein kann.

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