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Besuch beim Glasfaser-Anbieter

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Von: red Redaktion

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Reichelsheim (pm). Das Unternehmen Yplay aus Altenstadt hat sich auf den Weg gemacht, den Glasfaserausbau im Wetteraukreis und im Main-Kinzig-Kreis voranzubringen. Bislang wurden mit elf Kommunen Verträge abgeschlossen. Da es sich bei Yplay um keinen großen Telekommunikationsanbieter handelt, werden immer wieder kritische Fragen aufgeworfen. »Schaffen die das überhaupt?

« oder »Gibt es einen echten Unternehmenssitz, oder hängt da nur irgendwo ein Briefkasten?« sind Fragen, die den Bürgermeistern gelegentlich gestellt werden. Die Reichelsheimer Rathauschefin Lena Herget-Umsonst (SPD), ihr Hammersbacher Kollege Michael Göllner (SPD) und der Sprecher der Wetterauer SPD für Digitalisierung, Rouven Kötter, machten sich selbst ein Bild vor Ort.

»Wir haben unsere Mitarbeiterzahl in den letzten beiden Jahren auf fast 100 Personen verdoppelt«, berichtete Yplay-Geschäftsführer Peer Kohlstetter. »Aufgrund des Fachkräftemangels haben wir Personen aus ganz Deutschland und darüber hinaus angeworben.« Die Firmenzentrale im Altenstädter Ortsteil Lindheim stoße an ihre Kapazitätsgrenzen.

»Reichelsheim hat mit Yplay einen Vertrag geschlossen, da wir einerseits ein lokales, für uns besser greifbares Unternehmen wählen wollten und wir uns andererseits Synergie-Effekte erhoffen, da zahlreiche weitere Kommunen im Umkreis den gleichen Partner haben«, sagte Herget-Umsonst. Reichelsheim befindet sich aktuell in der Phase der Kundenwerbung. »Die Bauausführung ist für uns von großer Bedeutung. Die Einschränkungen sollen so gering wie möglich gehalten werden, die Gehwege und Straßen anschließend für die Nutzer wieder in einem sehr guten Zustand sein«, stellte die Bürgermeisterin klar.

»Wir bedienen uns einer externen Bauüberwachung, die permanent vor Ort ist«, sagte Kohlstetter. »Wir rechnen pro Ort mit einer Bauzeit von ein bis zwei Jahren. Etwa sechs Monate nach dem ersten Spatenstich werden die ersten Haushalte mit Glasfaser-Anschlüssen versorgt.«

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