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Feuerwehr-Camp geht in vierte Runde

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Beim Feuerwehrcamp der Stadt Reichelsheim stand auch Schlauchkegeln auf dem Programm. © pv

Reichelsheim (pm). Die Jugendfeuerwehren der Stadt Reichelsheim haben auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Ferienspiele ein Feuerwehr-Camp angeboten. Die Feuerwehrmänner und -frauen haben sich nach eigenen Angaben einiges für die anwesenden Kinder zwischen neun und 14 Jahren einfallen lassen.

Große Fahrzeuge erkunden

Der Samstagmorgen startete mit einem kurzen Kennenlernspiel, bei dem die Kinder sich die Namen der anderen merken mussten. Nach einer Runde durch und um das Reichelsheimer Feuerwehrhaus warteten schon die großen Feuerwehrfahrzeuge darauf, von den Kindern entdeckt zu werden. Sowohl das Weckesheimer als auch das nagelneue Dorn-Assenheimer Löschfahrzeug standen bereit und wurden ausgiebig erkundet und untersucht.

Im Laufe des Tages konnten die Camp-Teilnehmer beim Schlauchkegeln zeigen, was in ihnen steckt. Bei der nächsten Aktivität, Schlauchball, mussten die Kinder zusammenarbeiten. Dabei ging es darum, einen Golfball durch einen Schlauch zu befördern. Die dafür geforderte Teamarbeit ist großes Thema bei der (Jugend-)Feuerwehr.

Als nächstes konnten sich die Kinder die Bekleidung der Einsatzabteilung genauer anschauen. Dabei konnten sie einem Feuerwehrmann mit Atemschutz beim Anziehen helfen. Im Anschluss sollten die Kinder das Gewicht der Ausrüstung schätzen. Manche lagen dabei richtig - rund 40 Kilogramm wiegt die Bekleidung insgesamt.

Im Anschluss berichteten vier Jugendfeuerwehrmitglieder von lustigen Erlebnissen in der Jugendfeuerwehr und zeigten die Bekleidung der Nachwuchsfeuerwehrleute.

Die Kinder konnten sich danach vor oder in ihrem Lieblings-Löschfahrzeug fotografieren lassen.

Wärmebildkamera und Personensuche

Nach der Mittagspause wartete das nächste Highlight: Rundfahrten mit den Löschfahrzeugen. Wenn es nach Aussagen der Camp-Teilnehmer in der Feedback-Runde gegangen wäre, hätten sie die Rundfahrten stundenlang machen können.

Dann wurde es ernst. Die Kinder sollten in einen verrauchten Raum. Hierzu konnten sie auch die Wärmebildkamera einsetzen. Die gesuchte Person konnte ebenfalls gefunden werden. Hier habe sich laut Feuerwehr wieder gezeigt, wie wichtig es sei, im Team zu arbeiten.

Ein wenig Gerätekunde wurde dann noch mit dem Zusammenbau eines Gerätebaums kombiniert. Dieser war laut Feuerwehr zwar nicht einsatzfähig, aber schön anzuschauen.

Schnell ging der Tag vorbei und das Feuerwehr-Camp zu Ende. Nach der abschließenden Feedbackrunde erhielt jeder Teilnehmer noch sein Feuerwehrdiplom mit eigenem Foto und ein kleines Geschenk. Die Feuerwehr freut sich auf das nächste Camp und interessierten Nachwuchs.

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