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3 Millionen Euro für 660 Meter

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Von: red Redaktion

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Beim symbolischen ersten Spatenstich (v. l.): Projektbetreuer Maximilian Enners, Bauleiter Konrad Kniese, Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst, Kreisbeigeordneter Matthias Walther, Volker Matthesius vom Kreis und André Grumbach von der Stadt. © pv

Reichelsheim (pm). »Wir stehen hier vor einer enorm wichtigen und großen Straßenbaumaßnahme für die Zukunft unserer Stadt«, sagte Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst beim ersten Spatenstich innerhalb der Ortsdurchfahrt Heuchelheim. »Nur wenn wir in die Infrastruktur vor Ort investieren, können wir auch unsere kleinsten Stadtteile lebenswert erhalten.

« Gemeinsam mit dem Wetteraukreis, den Kreisbeigeordneter Matthias Walther vertrat, werden auf einer Strecke von gut 660 Metern über drei Millionen Euro investiert. 2,2 Millionen stehen im städtischen Haushalt bereit; mit einer Million ist der Wetteraukreis an der grundhaften Sanierung der Ortsdurchfahrt beteiligt.

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Walther betonte, dass trotz der schwieriger werdenden Haushaltssituation des Kreises alle geplanten Infrastrukturprojekte an Kreisstraßen realisiert würden: »Wir wissen um die Bedeutung des Straßen- und Radwegebaus und werden hier keine Abstriche machen.«

Mit dem Projekt in Heuchelheim sollen die Verkehrssicherheit erhöht, die Fußgängerquerungen verbessert, der Schwerlastverkehr reduziert und die Barrierefreiheit ausgebaut werden. Zudem werden die Wasser- und Abwasserleitungsnetze erneuert. Eine Sanierung der Strom- und Telekommunikationsleitungen ist von den Versorgern, Ovag und Telekom, auch geplant. Neben der ökologischen Baubegleitung findet eine Beweissicherung mit Erschütterungsmessungen sowie eine Begleitung durch die Archäologie statt.

Der erste Bauabschnitt verläuft Richtung Norden und umfasst den Kanalbau; Dauer rund sieben bis acht Wochen. Danach beginnt der südliche Kanalbau für rund zehn Wochen. Ein Zwischenbauabschnitt wird über die Herbstferien an der Einmündung »Am Viehtrieb« vorgenommen. Dann startet der Wasserleitungs- und Straßenbau im südlichen Bauabschnitt, bevor dieser Ausbauschritt Richtung Norden wandert. Der letzte Abschnitt mit drei bis vier Wochen Bauzeit widmet sich dem Neubau des Radwegs.

»Uns ist wichtig, transparent zu handeln. Deshalb gab es bereits zwei Anliegerversammlungen, um offene Fragen zu klären und gemeinsam Lösungsansätze für die Zeit der Einschränkungen zu finden«, sagte Herget-Umsonst. Das Planungsbüro »aqua geo consult« und die ausführende Baufirma Eurovia GmbH seien ebenso ansprechbar für die Bürger wie der zuständige Mitarbeiter in der städtischen Bauverwaltung, André Grumbach.

»Besonders freut es uns, dass ein Kernanliegen der Dorferneuerung erfolgt - der Lückenschluss des Radweges zwischen Heuchelheim und Gettenau parallel zur Kreisstraße auf einer Länge von circa 270 Meter«, sagte Herget-Umsonst.

Laut Plan sollen die Arbeiten im August 2023 fertig sein.

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