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Noch mehr Orte zum Jasagen

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Von: red Redaktion

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Das war einer von Lena Herget-Umsonsts Wünschen zum Antrittsantritt als Bürgermeisterin: »Ich würde unheimlich gern als Standesbeamtin eingesetzt werden.« © pv

Reichelsheim (pm). Die standesamtliche Trauung macht den Bund zwischen zwei Verliebten offiziell: Mit der Unterschrift im Standesamt werden sie rechtmäßige Eheleute. Die Aufnahme der Personalien, die Traurede, die Traufrage, das Verlesen des Protokolls und das Unterschreiben der Heiratsurkunde gehören ebenso zum Akt der Eheschließung wie die eher romantischen Elemente - der Tausch der Ringe und der erste offizielle Kuss.

All das passiert derzeit an vier Orten in Reichelsheim. Paare können momentan direkt im Rathaus, im Trauzimmer des Historischen Rathauses sowie im Innen- und Außenbereich der Genuss-Scheune in Weckesheim Ja zueinander sagen. Auch der neue Dorftreff in Heuchelheim gilt als Eheschließungsort.

Auch am See oder im Bürgerhaus

»Die standesamtliche Trauung wird für viele Paare immer wichtiger. Es werden schöne, auch mitten in der Natur gelegene Orte, gesucht, um sich dort die ewige Liebe zu versprechen. Wir möchten diesem Wunsch entsprechen und haben nach weiteren Orten in unserer Heimat gesucht, die den großen Tag zu etwas ganz Besonderem machen können«, sagt Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst (SPD).

Sie hat nun mit dem Magistrat weitere Orte für die standesamtliche Trauung festgelegt. Künftig kann dieser große Tag auch am Bergwerksee zwischen Dorn-Assenheim und Weckesheim erlebt werden. Außerdem kann man Ja zueinander sagen am Schützensee in Reichelsheim und am Leonhardteich in Weckesheim. »Wir haben uns mit den Angelsportvereinen ausgetauscht und deren Zustimmung eingeholt. Termine der Anfragenden werden wir immer mit ihnen abstimmen«, sagt Herget-Umsonst. Auch die Blofelder Weed wird zukünftig ein Ort für die Liebe sein.

Für die Trauungen unter freiem Himmel sollen zusätzlich Alternativen im Innenbereichen mitgedacht und reserviert werden, in die man gegebenenfalls bei Regen oder Gewitterlagen ausweichen kann.

»Wer in einem Dorfgemeinschaftshaus oder Bürgerhaus in unserem Stadtgebiet seine Hochzeit feiert, kann sich dort zuvor auch trauen lassen. Man muss die Örtlichkeit nicht mehr wechseln und kann die durch Dekoration geschaffene Atmosphäre doppelt nutzen - für die Eheschließung und die Feier«, teilt die Bürgermeisterin mit. Zudem schaffe man wegen der Pandemie und der damit verbundenen Abstands- und Hygieneregeln weitere Räume, die möglichst viele Menschen an diesem wichtigen Tag teilhaben lassen. Deshalb wurde das Dorfgemeinschaftshaus Heuchelheim inklusive Dorftreff und Dorfplatz, der Bürgertreff inklusive Grillplatz in Beienheim, das Weckesheimer Bürgerhaus und das Dorfgemeinschaftshaus Blofeld mit Grillplatz und Außengelände als Eheschließungsort neu festgelegt.

»Wir werden nun die neuen Eheschließungsorte erproben und bei der konkreten Durchführung organisatorische Fragen klären.« Jede Trauung werde individuell mit dem Paar abgestimmt.

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