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Spielplätze anders gestalten

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Von: Sabrina Dämon

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Rockenberg (sda). Für die Spielplätze in der Gemeinde gibt es Verbesserungsvorschläge. Diese präsentierte die CDU-Fraktion mit einem Antrag in der Sitzung der Gemeindevertreter am Montagabend. Der Antrag soll nun im Haupt- und Finanzausschuss beraten werden.

Konkret geht es um die Ausstattung der Spielplätze. So sind in dem CDU-Antrag Verbesserungsvorschläge aufgeführt. Am Spielplatz in der oberen Schillerstraße in Oppershofen solle ein Sonnenschutz auf Höhe der Rutsche und des Sandkastens aufgestellt oder die Rutsche ausgetauscht werden. Grund für diesen Vorschlag ist, dass es sich um eine Edelstahlrutsche handelt, »die sich bei Sonnenschein stark erhitzt und damit nicht zum Bespielen geeignet ist«, wie es im Antrag heißt. Gleiches gelte für den Sandkasten: Auch in diesem sei es bei Sonnenschein so heiß, dass die Kinder dort mittags nicht spielen könnten.

Zudem fordert die CDU, die Bewegungsgeräte, die auf demselben Spielplatz stehen, sollen abgebaut, eingelagert und später in der Nähe des neuen Pflegeheims im »Burgweg« aufgebaut werden. Der Grund laut CDU: Die Geräte würden kaum genutzt. Der Platz könnte für neue Spielgeräte genutzt werden. Die Bewegungsgeräte seien zudem eher für ältere Nutzer gedacht, daher passten sie gut in die Nähe des geplanten Pflegeheims.

Was den Spielplatz in der Arnsburgstraße in Rockenberg angehe, solle der Sandkasten ebenfalls mit einem Sonnenschutz ausgestattet werden.

Zudem fordern die Christdemokraten, dass die Spielplätze in der Junkernstraße in Rockenberg sowie Am Rosenstock in Oppershofen mit Fußballtoren ausgestattet werden. Die Begründung: »Für die Kinder zwischen dem sechsten und dem zwölften Lebensjahr fehlt es in beiden Ortsteilen an Möglichkeiten, Fußball oder andere Sportarten spielen zu können.« Da viele Eltern ihre Kinder in diesem Alter noch nicht alleine auf den Bolzplatz ließen, sollten die Spielplätze mit Toren ausgestattet werden.

Der Antrag stieß bei den anderen Fraktionen in der Gemeindevertretersitzung, Dorfpartei, Grüne und SPD, auf Zustimmung. Da für die vorgeschlagenen Umgestaltungen Geld ausgegeben werden muss, soll der Antrag nun im Haupt- und Finanzausschuss beraten werden.

Wie Bürgermeisterin Olga Schneider sagte, sei das Thema Spielplätze auch schon in der Verwaltung angegangen worden. Dass das Thema nun in der Gemeindevertretung aufgekommen sei, sei daher begrüßenswert, sagte Schneider. Wie sie berichtete, gebe es bereits Angebote, z. B. für ein Sonnensegel für den Sandkasten, oder Ideen (etwa eine 180-Grad-Drehung der Rutsche) zur Umgestaltung.

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