Spatenstich

„Sang-Center“: Ein neuer Treff für alle

In Rosbach entsteht im Neubaugebiet „In der Sang“ ein neues Quartier, am Rande und doch mittendrin: das „Sang-Center“. Die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch und Bürgermeister Thomas Alber waren eingeladen, gemeinsam mit Investoren und Partnern des Bauvorhabens den ersten Spatenstich zu vollziehen.

Das neue Quartier ist eine Mischung von Ein- und Mehrfamilienhäusern, freien Flächen und Erholungszonen. Am Rand des Baugebietes, an der Landesstraße 455 gelegen, soll in einem L-förmigen Komplex eine neue Mitte für das neue Quartier wachsen. Es entsteht ein Zusammenspiel von betreutem Wohnen, einer Tagespflege für ältere Menschen und einer vollstationären Altenpflegeeinrichtung, Nahversorger, Bäckerei, Friseur und Apotheke.

„Das geplante Quartier, und insbesondere das ,Sang-Center’ hier in Rosbach zeigt, dass wir in der Stadtentwicklung einerseits auf eine Durchmischung der Gebäude, anderseits auf die Durchmischung der Generationen setzen sollten“, so Stephanie Becker-Bösch (SPD).

Sie sagte weiter: „Oftmals haben Neubaugebiete, die zu Beginn nur mit jungen Familien und ihren kleinen Kindern starten, im Laufe der Jahre Schwierigkeiten mit der bestehenden Infrastruktur aufgrund der gleichförmigen Altersstruktur.“

Bürgermeister Thomas Alber (parteilos) betonte, dass es sich bei dem Komplex um das Herzstück des Neubaugebietes handele. „Die Entwicklung des Baugebietes war über Jahrzehnte beabsichtigt, nun entsteht ein eigenes Quartier für alle. Die Mischung der Wohnformen mit seinen vielen Grünflächen, seiner eigenen Versorgungsstruktur, die Nähe zum Wald und der unmittelbare Anschluss an die Verkehrswege machen dieses Baugebiet besonders.“ Die meisten Menschen wollten ihr Leben möglichst selbstbestimmt gestalten – auch, wenn ihre Kräfte nachlassen und sie auf Hilfe angewiesen sind.

Die neue Einrichtung in Rosbach werde verschiedene Formen der Unterstützung anbieten: von der ambulanten Betreuung über Wohnen mit Service in eigenen Appartements und eigener Haushaltsführung über die Tagespflege bis hin zum Pflegeheim.

„Ein Miteinander von Alt und Jung, ein Treff beim Bäcker, all das ist der beste Ansatz, um das Neubaugebiet zu einem echten lebendigen neuen Quartier werden zu lassen“, sind sich die Verantwortlichen einig.

(red)

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