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82 400 Kilometer mit dem Fahrrad

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Von: red Redaktion

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Über 500 Rosbacher haben mitgemacht. © pv

Rosbach (pm). Unter dem Motto »Auf die Räder, fertig, los!« hatte die Stadt vom 22. Mai bis 11. Juni zum dritten Mal an der Klimaaktion Stadtradeln teilgenommen. 34 Teams radelten in 21 aufeinanderfolgenden Tagen über 82 400 Kilometer. Damit habe man über 13 Tonnen Kohlendioxid eingespart, freut man sich im Rathaus.

Zur Auswahl standen den Teilnehmern über 20 geführte Fahrradtouren. Von geschichtlich interessanten, über Rennrad-, bis hin zu Feierabendrunden - die Mischung war vielfältig und über den gesamten Zeitraum verteilt.

Insgesamt waren 513 Radler in den vergangenen Wochen für die Stadt unterwegs. Mit Abstand die meisten Kilometer - nämlich knapp 16 000 - erradelte der »Radsportverein Rosbach 19ELF« mit 46 Starten. Pro Kopf waren das immerhin 347 Kilometer.

Die unterschiedlichsten Teams hatten mitgemacht, unter anderem ortsansässige Vereine, Firmen, Fitnessstudios, Ärzte, die Feuerwehr, der Senioren- und Inklusionsbeirat sowie Radler aus der Politik. Aber auch einzelne Fahrradfahrer, welche alleine oder mit einer kleinen Gruppe unterwegs waren, schafften pro Person viele Fahrradkilometer. Kinder der Kapersburgschule und der Erich-Kästner-Schule traten ebenfalls fleißig in die Pedale und schafften einige tausend Kilometer. Auch die Stadtverwaltung stellte eine Gruppe, Bürgermeister Steffen Maar fuhr hauptsächlich mit dem Dienstfahrrad zu Terminen oder Veranstaltungen.

»Wir sehen an der großen Teilnehmerzahl, dass das Thema Klimaschutz unseren Bürgerinnen und Bürgern wichtig ist und wir sind stolz, dass wir alle insgesamt über 13 Tonnen Kohlendioxid in den 21 Tagen einsparen konnten und freuen uns auf das nächste Jahr«, sagte Bürgermeister Maar.

Sein Dank gilt vor allem den Vereinen und auch den Mitkoordinatoren der Aktion - dem Arbeitskreis Radgerechtes Rosbach. Detlef Ulherr, Gerald Harff und Kurt Belz hatten sich als Koordinatoren der Aktion zur Verfügung gestellt und zudem eigene geführte Fahrradtouren organisiert, die übersichtlich in einem Flyer der Aktion abgebildet waren. Vereine wie der Rodheimer Geschichts- und Heimatverein oder der BUND zeigten den angemeldeten Teilnehmern auf ihren Touren Sehens- und Wissenswertes in und um Rosbach.

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