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Beten für den Frieden

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Von: Edelgard Halaczinsky

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Der Turm der Kirche ist in den Nationalfarben der Ukraine angestrahlt. © Edelgard Halaczinsky

Rosbach (sky). Das zweite ökumenische Friedensgebet wegen des Krieges in der Ukraine hat vergangenen Mittwoch in der Katholischen Pfarrkirche St. Michael stattgefunden. Zahlreiche Besucher waren der Einladung gefolgt. Schon von Weitem war deutlich zu sehen, was in der Kirche stattfinden würde: Der Turm der Kirche war in den Nationalfarben der Ukraine angestrahlt.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rupert Merckel begrüßte die Christen. »Wir freuen uns, dass wir zusammen mit unseren evangelischen Geschwistern dieses ökumenische Friedensgebet innerhalb so kurzer Zeit auf die Beine stellen konnten. das ist ein Beweis für das Wirken des Heiligen Geistes - denn Beten hilft.«

Zusammen mit Anna Lohr zelebrierte Merckel die besinnliche Friedensandacht, die musikalisch von Lothar Halaczinsky, Judith Janson und Martin Schüli mitgestaltet wurde.

Die Andacht wurde von den Anwesenden als Zeichen der Besinnung, des Trostes und der Kraft des Gebets andächtig mitgefeiert. Im Mittelpunkt standen die Fürbitten, welche die Kommunionkinder verfasst hatten. »Lieber Gott, ich wünsche mir, dass der Krieg in der Ukraine und überall auf der Welt beendet wird. Bewahre die Menschen vor Not und Vertreibung aus ihrer Heimat.« In der Stille zündeten die Menschen Kerzen für die Leidtragenden an und verharrten im Gebet. Mit dem Lied »You Raise Me Up«, eindrucksvoll vorgetragen durch Martin Schüli auf dem Bass-Flügelhorn, entließ man die Gemeinde in den frühlingshaften Abend.

Das nächste ökumenische Friedensgebet findet am heutigen Mittwoch um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Ober-Rosbach statt.

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