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Schnelle Sanierung angepeilt

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Von: Cathrin Lutz

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Ranstadt (cat). Setzungen in der neuen Straße im Gewerbegebiet »Unter dem Ranstädter Weg« in der Gemarkung Ober-Mockstadt lassen keinen Zweifel aufkommen: Es handelt sich um einen Wassereintrag. Unerklärlich für das Ingenieurbüro, den Bodengutachter und die ausführende Baufirma, die inzwischen zur Klärung der Lage »bislang noch friedlich am Verhandlungstisch sitzen«, so Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel in der jüngsten Gemeindevertretersitzung.

Sie ließ aufgrund der Dringlichkeit das Thema noch auf die Tagesordnung nehmen. Hintergrund ist ihr Wunsch, dem Gemeindevorstand in dieser Thematik die volle Entscheidungskompetenz zu übertragen. Ein Vorgehen, das das Parlament ohne Widerspruch annahm.

»Die Ursache ist noch nicht geklärt, das Wasser staut sich auf einer Höhe von bis zu einem Meter«, erklärte die Rathauschefin, die eine Reparatur möglichst noch in den Sommermonaten erreichen will. Als erste Reaktion hat sich der Gemeindevorstand extern rechtlich beraten lassen, »denn wir sind eine der verhandelnden Parteien, da kann es schwerfallen, neutral zu bleiben«, sagte Reichert-Dietzel. Man habe einen bekannten Anwalt eingeschaltet für den die zeitnahe Sanierung und die Vermeidung von streitigen Auseinandersetzungen oberste Priorität haben. Außerdem gelte es nun, unabhängige Sachverständige zu engagieren. Und auch wenn der Gemeindevorstand jetzt die Freigabe zur alleinigen Klärung der Sachlage hat, so will er die Gemeindevertretung doch regelmäßig über den Fortgang auf dem Laufenden halten.

Nachdem die Gemeinde Ranstadt im November vergangenen Jahres mit Ivonne Horn eine neue Schiedsperson im Schiedsamt fand, ist seit vergangenem Mittwoch auch der Posten ihrer Stellvertretung besetzt. Die Gemeindevertretung wählte Dieter Jäckel zum neuen stellvertretenden Schiedsmann. Der 61-jährige, gebürtige Dauernheimer lebte 25 Jahre in Gedern, wo er im Stadtparlament saß und den dortigen Carnevalsclub leitete. Nach seiner Rückkehr ins Dauernheimer Elternhaus wollte er unbedingt wieder ein öffentliches Amt in seiner Heimat bekleiden. Nachdem er selbst einen Termin bei Ivonne Horn hatte, reifte in ihm der Entschluss für seine Bewerbung auf das Stellvertreteramt.

Entlastung für Gemeindevorstand

Erstellt, eingereicht, geprüft und genehmigt. So ist der Werdegang des Jahresabschlusses der Gemeinde für das Jahr 2019 zu bewerten. Einstimmig genehmigte die Gemeindevertretung das Zahlenwerk und sprach dem Gemeindevorstand damit die Entlastung aus. Das Gesamtergebnis schließt mit einem Jahresüberschuss im ordentlichen Ergebnis in Höhe von 624 386,61 Euro und einem Überschuss im außerordentlichen Ergebnis in Höhe von 184 759,36 Euro. Daraus ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 809 145,97 Euro. Die Bilanzsumme liegt bei insgesamt 29 806 390,45 Euro, während die Finanzrechnung zum Bilanzstichtag mit einem Bestand an Zahlungsmitteln in Höhe von 1 149 053,79 Euro schließt.

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