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Schnuffel erobert die Herzen: Kinder besuchen Rettungswache des Büdinger DRK

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Die künftigen Schulkinder der Villa Farbenklecks besuchen die Rettungswache des Roten Kreuzes in Büdingen. Am Ende bekommen alle Mädchen und Jungen ein Trösterbärchen, das die Kinder Schnuffel getauft haben. © Elke Kaltenschnee

Die künftigen Schüler des Büdinger Kindergartens Villa Farbenklecks haben jetzt die Rettungswache des Roten Kreuzes besucht. Dabei spielten vor allem Trösterbärchen eine wichtige Rolle.

Büdingen (elk). 24 »Schu-Wi-Du-Kids« waren jetzt beim Roten Kreuz in Büdingen zu Gast. »Schu-Wi-Du«, das steht für »Schulkind wirst du« und ist ein Projekt des Büdinger Kindergartens Villa Farbenklecks. Dort haben die Vorschulkinder gemeinsam mit Erzieherinnen und Erziehern das spannende Projekt »DRK und Rettungswagen« initiiert.

Vorbereitung im Kindergarten

Die Kinder haben zum Beispiel einen Rettungswagen gebastelt - mit Signalanlage und DRK-Aufschrift - und Bilder von Rettungsdienst oder von Trösterbärchen gemalt. Auch das Thema Notruf stand auf dem Programm. »Die Kinder haben gelernt, dass sie in einer Notsituation die 112 anrufen können und was sie über den Notfall wissen sollten, wenn sie die Zentrale Leitstelle in Friedberg erreichen und einer der Mitarbeitenden Fragen stellt«, so Jens Grusdt, Leiter des Rettungsdienstes des Büdinger Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnte im Zuge des Projekts auch endlich wieder der Besuch der DRK-Rettungswache in der Vogelsbergstraße stattfinden. Gemeinsam mit Erzieher David Appel und Erzieherin Kimberly Weivel machten sich die 24 Kinder also zu Fuß auf den Weg - gut ausgestattet mit Warnwesten und Proviant.

Auf der Rettungswache wurden sie von Jens Grusdt in Empfang genommen. In der Fahrzeughalle erklärte er, was alles zur Ausstattung eines Rettungswagens gehört: »Zum Beispiel die Trage mit Tragetuch, das EKG-Gerät mit Defibrillator, ein Beatmungsgerät und unser Notfallrucksack mit Verbandmaterial und Medikamenten. Wir haben alles da, um einem Menschen in Not zu helfen oder ihm das Leben zu retten.« Besonders aufregend fanden es die Kinder, in die Patientenkabine zu steigen, um mit eigenen Augen zu sehen, wie ein Rettungswagen von innen aussieht.

Neben notfallmedizinischer Ausrüstung gehören auch die Trösterbärchen zur Ausstattung eines Rettungswagens. Diesen knuffigen Plüschtieren haben die »Schu-Wi-Du-Kids« in der Projektwoche einen Namen gegeben: Sie heißen ab jetzt allesamt Schnuffel. »Der kleine Kerl dient als Trostspender und Angstnehmer bei den Einsätzen und baut dem Rettungsdienstpersonal vor Ort eine Brücke zu den kleinen Patienten. Das wiederum hilft Vertrauen aufzubauen«, so Jens Grusdt.

Gebastelter Rettungswagen

Nach Besichtigung der Rettungswache gab es für Klein und Groß noch ein Frühstück im Schulungsraum. Dann machten sich die »Schu-Wi-Du-Kids« in Begleitung ihrer Erziehenden wieder auf den Weg in den Kindergarten. Zum Abschluss überreichte Jens Grusdt im Namen des Kreisverbandes noch ein Geschenk: Als Belohnung für die erfolgreiche Taufe durfte jedes der Kinder einen Schnuffel mit nach Hause nehmen. David Appel wiederum übergab den von den Kindern gebastelten Rettungswagen. Er wird beim Roten Kreuz in Büdingen einen Ehrenplatz bekommen, versprach Grusdt den Mädchen und Jungen.

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