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»Schutzschild zwischen Mensch und Virus«

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Von: red Redaktion

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Bei der Ehrung im Friedberger Kreishaus: Dr. Reinhold Merbs (Fachbereichsleitung Gesundheit und Bevölkerungsschutz), Hagen Vetter (Fachstelle Brand- und Katastrophenschutz), Oberstleutnant Thomas Meißner, Major Markus Seum, Hauptfeldwebel Achim Kopp, Landrat Jan Weckler, Kreisbrandinspektor Lars Henrich, Oberstleutnant Dirk Uhlig, Stabsfeldwebel Klaus Schutt und Hauptmann Achim Hesse. © pv

Wetteraukreis (red). Während einer Feierstunde hat Landrat Jan Weckler (CDU) die Mitglieder des Kreisverbindungskommandos (KVK) geehrt. Sie steuerten in den vergangenen Jahren den Corona-Einsatz der Bundeswehr im Gesundheitsamt des Wetteraukreises. Soldaten unterstützten den Landkreis bei Schnelltests und bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen.

In feierlichem Rahmen übergab Weckler den Bundeswehrangehörigen eine Urkunde und bedankte sich für ihr Engagement für die Menschen in der Wetterau. »Nahezu täglich waren Sie vor Ort, haben die Einsätze verschiedener Bundeswehreinheiten koordiniert und als wichtige Schnittstelle zwischen Landkreis und Bundeswehr fungiert«, sagte er.

Beispielhaft führte der Landrat den Einsatz des Kreisverbindungskommandos unter der Leitung von Oberstleutnant Thomas Meißner in den Alten- und Pflegeheimen an. Alle Besucherinnen und Besucher mussten vor dem Betreten getestet werden - für das Pflegepersonal in den Einrichtungen eine große zeitliche Belastung und kaum zu stemmende Aufgabe.

Kontaktpersonen nachverfolgt

»Deshalb haben Sie uns bei den Schnelltests personell und organisatorisch unterstützt und somit nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geholfen, sondern auch als Schutzschild zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern und dem Virus fungiert«, betonte Weckler.

Außerdem seien Bundeswehreinheiten in der Nachverfolgung von Kontaktpersonen eingesetzt worden, um Infektionsketten aufzuspüren. Die Unterstützung des Kreisverbindungskommandos habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Corona-Pandemie im Wetteraukreis bekämpft werden konnte. Weckler: »Dafür und für die sehr gute Zusammenarbeit möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken.«

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