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Selbst schmieden

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Sayuri De Zilva und Josef Engelmann führen praktisch in die Welt antiker Schmiedetechnik ein - selbst hergestelltes Werkstück inklusive. © Corinna Willführ

Glauberg (cow). Der Museumsgarten der Keltenwelt am Glauberg ist um eine Attraktion reicher: Hessens Ministerin für Kunst, Kultur und Wissenschaft, Angela Dorn, der Landesarchäologe Professor Dr. Udo Recker und Dr. Vera Rupp, Direktorin der Keltenwelt, eröffneten am Montag gemeinsam den Pavillon »Vom Erz zum Schwert« (Ausführlicher Bericht folgt).

Wie Museumspädagoge Thomas Lessig-Weller erklärte, lädt dieser zum Entdecken (über menschengroße Illustrationen und Repliken von Werkzeugen und Waffen hinter einem großen Schaufenster) und Erforschen des Handwerks (über einen interaktiven Bildschirm) ein.

Nur noch heute stehen vor Ort auch kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, die an mehreren Stationen Wissenswertes zum Thema vermitteln und zu Mitmachangeboten einladen. So können Interessierte mit Stefan Medschinski vom Team der Keltenwelt am Wetteraumobil der Wetterauer Archäologischen Gesellschaft Glauberg (WAGG) archäologische Funde verschiedenen Epochen von der Eisenzeit bis zum Mittelalter zuordnen. Sayuri De Zilva und Josef Engelmann, beide Prähistoriker, laden Kinder wie Erwachsene ein, sich selbst Schlüsselanhänger aus Eisen zu fertigen. Pierre Stoll kann man bei seiner Arbeit in der Schmiede über die Schulter schauen, und Frank Trommel erläutert etwa, wie Luppe, ein Zwischenprodukt der historischen Eisenherstellung, zustande kommt. Die Vorführungen sind heute (Dienstag) in der Zeit von 10 Uhr bis 18 Uhr im Museumsgarten der Keltenwelt am Glauberg zu erleben.

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