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Semesterstart mit echten Menschen

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Präsenz war das Wort des Tages: Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) startet ins Sommersemester und hat in Gießen die Kongresshalle und in Friedberg ihre eigenen Hörsäle aufgesperrt, um möglichst viele der insgesamt 1161 »Erstis« persönlich zu begrüßen.

Von den 1161 jungen Menschen, die ein Studium an der THM beginnen, haben gut 800 das Ziel eines Bachelorabschlusses. Diese Gruppe von der digitalen Vorlesung am PC zur analogen auf dem Campus zu bewegen, fällt vielen Hochschulen nach Corona schwer. Dabei macht das Miteinander ein Studium mit aus.

Das berichtete etwa Gießens Bürgermeister Alexander Wright, der die Festrede hielt. »Mir ist meine Ersti-Woche bis heute in Erinnerung«, sagte der THM-Alumnus, der 2006 im Sommersemester in ein Elektrotechnik-Studium startete. Er berichtete über viele positive Erfahrungen und Kontakte im Studium, stellte kurz Gießen und das Studierendenleben, die manische Mundart, die Stadtpolitik und die vielen Freizeitangebote in der Region vor. AStA-Vorsitzender Mau- rice Kontz lud zu Stadtrallye und Ersti-Party ein.

Näher an den Lehrinhalten war die Begrüßung von Prof. Dr. Katja Specht, Vizepräsidentin für Studium und Lehre: »Sie beginnen Ihr Studium in dynamischen Zeiten«, sagte sie. Die Lehre verändere sich, eine Vorlesung sei »nicht einfach nur Vorlesen«. Der Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen, etwa in Lerngruppen, sei wichtig.

Mit 1161 neuen Studierenden steigert die THM ihre Erstsemesterzahlen im Vergleich zum Vorjahr leicht. Die stärksten Fächer sind Informatik (91), Betriebswirtschaftslehre (82) und Architektur (65). In Friedberg liegt Wirtschaftsingenieurwesen (49) vorne.

Vorlesungen erst nach Ostern

In den Fachbereichen zugeordneten Gruppen erkundeten die neuen Studierenden nach weiteren Begrüßungen durch ihre Dekane die Campus-Bereiche in Gießen und Friedberg, lernten Labore und Mensa kennen. Bei einem »Meet & Greet« stellten sich in den Mittagsstunden die Zentralen Bereiche vor, also etwa Hochschulsport, Bibliothek oder Studienberatung. Nach einer Woche voller weiterer Einführungsangebote, zentral wie fachspezifisch, beginnt das Studium nach Ostern mit den ersten regulären Vorlesungen.

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