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SPD setzt auf neue Wege der Energieversorgung

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Von: red Redaktion

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Düdelsheim/Eckartshausen (red). Die Stadtverordneten haben einem Antrag der SPD zugestimmt. In den Neubaugebieten in Düdelsheim sowie in Eckartshausen kommt es zu einer Nahwärmversorgung. Dazu nimmt die SPD in einer Pressemitteilung Stellung.

Die SPD forciere schon seit Jahren die Versorgung mit erneuerbaren Energien in Büdingen. Dabei habe sie bereits auf die Expertise der Kreiswerke Main-Kinzig zurückgegriffen. Das Ergebnis sei nun der beschlossene Antrag in der Stadtverordnetenversammlung. Nach ausführlicher Beratung hat sich der Ausschuss für Bauangelegenheiten, Umwelt- und Hochwasserschutz darauf geeinigt, eine Nahwärmeversorgung aus mehreren Energieträgern zu errichten: In beiden Neubaugebieten wird sie zum überwiegenden Teil aus den erneuerbaren Energien Geothermie und Solarthermie bestehen. Lediglich für Spitzenlastzeiten ist ein Gasbrenner oder -kessel vorgesehen. Dieser kommt allerdings nur an sehr kalten Tagen zum Einsatz, wenn die eigentlichen Energieträger den Energiebedarf nicht vollständig abdecken können.

»Gerade in diesen Zeiten, in denen wir hautnah die Problematik der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen erleben, ist es umso wichtiger, dass wir uns künftig weitestgehend davon unabhängig machen«, so die SPD Fraktion.

Darüber hinaus würden den Stadtwerken Büdingen neue Arbeitsbereiche eröffnet. Gespräche mit dem Leiter Jochen Heyermann hätten ergeben, dass man sich dort bereits auf die spannenden neuen Themenbereiche freue.

Für die Büdinger SPD sei es wichtig, neue Wege in der Energieversorgung zu gehen. Nicht nur zum Wohle des Klimas, sondern auch zum Wohle aller Büdinger müsse dem Klimawandel konsequent begegnet werden. Mit dem nun beschlossenen Antrag sei Büdingen den ersten wichtigen Schritt in eine alternative Energieversorgung und die Erschließung eines nachhaltigen Geschäftsfeldes in konstruktiver Zusammenarbeit mit den Stadtwerken gelungen.

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