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Stadt stellt Beheizung der Freibadbecken ein

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Von: Laura Eßer

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Büdingen (leo). Die rasant gestiegenen Energiekosten im Sektor Gas und gedrosselte Liefermengen aus Russland zwingen Verbraucher zum Umdenken. Nach dem Ausruf der Alarmstufe des Notfallplans Gas durch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am 23. Juni geht auch die Stadt Büdingen auf Sparkurs. Aus diesem Grund wird die Beheizung des Beckenwassers im Freischwimmbad »Hinter der Meisterei« bis auf weiteres eingestellt.

Damit das Wasser auf einem Niveau von 22,5 bis 23,5 Grad bleibt, springt nach der Abkühlung in den Abendstunden bei Bedarf die Gasflamme an. Um den gestiegenen Verbrauchskosten Rechnung zu tragen und den Erdgasverbrauch für das Allgemeinwohl auf das mindestmögliche Maß zu beschränken, spart die Stadt Büdingen die knappe Ressource dort ein, wo es die Bürger gegenwärtig am wenigsten belastet, betont sie in einer Pressemitteilung: bei der Erwärmung des Wassers in den Freibadbecken. Die Temperatur in den Becken beträgt in diesen Tagen auch ohne Beheizung 24 bis 26 Grad.

Die Heizung in den Duschen bleibt weiterhin in Betrieb. Dennoch ruft die Stadt zu einem schonenden und sparsamen Umgang mit dem kostbaren Gut Wasser auf. Sie bittet darum, den Wasserverbrauch beim Duschen auf die notwendigste Menge zu reduzieren.

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