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Teilhabe ermöglichen

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Von: red Redaktion

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Partner für inklusive Beschäftigung: InkA-Geschäftsführer Jochen Rolle (l.) und Bad Nauheims Erster Stadtrat Peter Krank. © pv

Wetteraukreis (red). Knapp fünf Jahre ist es her, seitdem die Inklusive Arbeit Wetterau gGmbH (InkA Wetterau) ihre Beratungsarbeit aufgenommen hat. Das in Bad Nauheim ansässige Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für inklusive Arbeitsmöglichkeiten einzusetzen. Seit dem Start hat InkA Wetterau bereits über 200 junge Menschen mit Unterstützungsbedarfen beim Übergang von der Schule in den Beruf beraten, unterstützt und begleitet.

InkA ist mittlerweile ein über den Wetteraukreis hinaus etablierter Beratungsdienst zum Thema inklusive Arbeit.

Beratungspaten

als Unterstützer

Das Unterstützungsangebot der InkA wird kostenfrei angeboten, da das Unternehmen regelmäßige Zuschüsse von den beiden Gesellschaftern, der Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH und der Lebenshilfe Wetterau gGmbH, erhält. Zusätzlich werden 70 Prozent der Kosten noch bis zum 31. Juli dieses Jahres von der Aktion Mensch übernommen.

Zukünftig werden Beratungspaten das InkA-Angebot unterstützen. Regelmäßige jährliche Spenden ermöglichen es InkA Wetterau, auch zukünftig ein qualitativ hochwertiges und unabhängiges Beratungs- und Unterstützungsangebot in Sachen Übergang Schule - Beruf von jungen Menschen mit Behinderungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt anbieten zu können. Dazu der erste InkA Beratungspate Markus B.: »Leider ist eine inklusive Arbeitswelt noch immer keine Selbstverständlichkeit. Aus diesem Grund habe ich sehr gerne eine InkA Beratungspatenschaft übernommen, um mehr Teilhabe im Bereich Arbeit in der Region zu ermöglichen«.

Neben Privatpersonen können auch Unternehmen, Kommunen und Institutionen InkA mit einer Beratungspatenschaft dauerhaft unterstützen. Für Etiscan Geschäftsführer Hubertus Hofmann ergibt das absolut Sinn: »Es gibt viele Beispiele, die zeigen, welche Stärken Menschen mit Behinderungen in einen Betrieb auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einbringen können - wenn man sie nur lässt und bei ihrem Weg unterstützt.«

Auch Bad Nauheims Erster Stadtrat Peter Krank hat hier eine klare Haltung: »Inklusion, also die gleichberechtigte Teilhabe, ist uns als Stadt eine Herzensangelegenheit. Wir setzen uns seit Jahren für eine inklusive Haltung in Bad Nauheim ein.«

Je mehr,

desto besser

Mit einer Beratungspatenschaft unterstützen Unternehmen, Institutionen, Kommunen und Privatpersonen dauerhaft junge Menschen mit Behinderungen auf ihrem Weg von der Schule in das Arbeitsleben. Je mehr InkA-Beratungspaten, desto mehr Unterstützung ist möglich auf dem Weg in eine gleichberechtigtere Teilhabe im Bereich Arbeit.

Weitere Informationen zur Inklusiven Arbeit Wetterau und den InkA Beratungspatenschaften gibt es im Internet unter www.inka-wetterau.de.

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