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Titel aus 2019 verteidigt

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Von: Stephan Lutz

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Andreas Booch (l.) und Burkhard Erk (r.) präsentieren die Sieger der Boßeltour: »Die Wetterauer Boßelfreunde« siegen knapp vor der Firma Booch und »Ilses Stübchen«. © Stephan Lutz

Nieder-Mockstadt (lut). Zwei Jahre lang konnte der Schützenverein Nieder-Mockstadt wegen der Corona-Pandemie kein Boßelturnier austragen. Jetzt fand es endlich wieder statt. Am Ende siegte das Team »Wetterauer Boßelfreunde«. Offensichtlich hat dieses Fünferteam die boßelfreie Zeit am besten überstanden, denn es verteidigte seinen Titel aus dem Jahr 2019.

Elf Teams traten an, beim Kampf um die Plätze auf dem Treppchen ging es eng zu. Die »Wetterauer Boßelfreunde« brauchten 29 Würfe auf der seit vielen Jahren in Nieder-Mockstadt genutzten Strecke in der Verlängerung der Straße »Am Viehweg«. Mit jeweils 30 Würfen landeten die Teams der Firma Booch und von »Ilses Stübchen« zunächst auf dem zweiten Platz. Das anschließende Stechen entschied die Firma Booch für sich. Der undankbare vierte Platz ging an das Team »Die Ockschter«, das als Neuling auf der Nieder-Mockstädter Boßelbühne mit 33 Würfen eine eindrucksvolle Duftmarke setzte.

Auf dem fünften Rang landeten die Mockstädter Landfrauen mit 36 Würfen, sie führten das Mittelfeld an. Mit nur einem Wurf mehr folgte das Team »Ajax Dauerstramm« auf Platz sechs vor der Mannschaft »5 gegen Willy« auf Rang sieben mit 38 Würfen. Erfreulich für die Turnierleitung um Andreas Booch und Burkhard Erk war, dass es keinen letzten Platz gab. Denn mit jeweils 39 Würfen folgten die Freiwillige Feuerwehr und der »1. Muckschter Holzclub« auf dem achten Rang, während sich die Teams »Die Semmelbrösel« und »Die mit dem Gaul tanzt« mit je 40 Würfen den zehnten Platz teilten.

»Nach zwei Jahren Pause lechzten die vornehmlich jüngeren Teilnehmer wieder nach einer solchen Veranstaltung an der frischen Luft, die noch dazu gesellig ist«, sagte Andreas Booch und zog auch angesichts von elf gestarteten Teams ein positives Resümee.

Schwieriger war für ihn die Einschätzung der sportlichen Leistungen, denn selten zuvor war man mit fünfeinhalb Stunden so lange unterwegs. »Es liegt der Verdacht nahe, dass es am hohen Gras am Wegesrand lag, denn wir sind mit unserer Veranstaltung vier Wochen später dran als sonst«, erklärte er.

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