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Trotz Pandemie für die Natur im Einsatz

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Von: red Redaktion

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Vereinsrechner Günter Schmidt (l.) wird vom Vorsitzenden Thorsten Schlemmer ausgezeichnet. FOTO: RED © pv

Kaulstoß (red). Die Corona-Pandemie hat auch bei der Vogel- und Naturschutzgruppe Kaulstoß ihre Spuren hinterlassen, wie der Vorsitzende Thorsten Schlemmer in der Jahreshauptversammlung für 2021 darlegte. Vor allem die gesellschaftlichen Teile des Vereinslebens lagen völlig brach. Der Pandemie zum Opfer gefallen ist auch die termingerechte Feier zum 50-jährigen Vereinsbestehen, die allerdings im laufenden Jahr nachgeholt werden soll.

Gleichwohl konnten bei zahlreichen Arbeitseinsätzen alle erforderlichen Pflegearbeiten durchgeführt und die Naturschutzflächen weiter entwickelt werden. Insgesamt werden etwa sechs Hektar Biotopschutzflächen und circa 200 Nistkästen betreut. Am Schwalbenhaus wurden die zum Teil marode gewordenen Kunstnester ausgetauscht, eine Streuobstfläche bewirtschaftet, Feuchtgebiete zum Schutz der Amphibienwelt bewässert und in Feldgehölzen gearbeitet. Eine Pachtfläche von einem Hektar, die viele Jahre brach gelegen hat, wurde in Absprache mit dem Amt für Regionalentwicklung mit einem weiteren Blühstreifen versehen. Weiterhin gab es Arbeitseinsätze zur Pflege des Geotops Alteburg sowie am Aussichtspunkt »Dorfblick«.

Vereinsrechner Günter Schmidt ist seit über 40 Jahren für Geldgeschäfte und Buchhaltung zuständig. Für seine großen Verdienste erhielt er von Thorsten Schlemmer eine Urkunde und einen Präsentkorb, verbunden mit dem Wunsch auf weitere gute Zusammenarbeit.

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