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Turmfalken in der Marienkirche heimisch

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Von: red Redaktion

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Gudrun Lindenberger (2. v. l.) und Dieter Wallasch (r.) vom NABU zeichnen die Vertreter der Kirchengemeinde, Pfarrer Andreas Weik (l.), Küster Arif Böse (3. v. r.) sowie Ines Ade und Andreas Henneken vom Kirchenvorstand, aus. © pv

Büdingen (red). Vor etwa zwei Jahren beteiligte sich die Büdinger NABU-Gruppe an der Aktion »Lebensraum Kirchturm«. Kirchtürme sind ideale Brutstätten für Turmfalken, Schleiereulen, Dohlen und auch für Fledermäuse. Seit einigen Wochen herrscht Gewissheit: In der Marienkirche ist ein Turmfalkenpärchen heimisch geworden.

Die evangelische Kirchengemeinde musste für dieses Vorhaben nicht überzeugt werden. Es gab von Anfang an volle Unterstützung. Schnell war ein gemeinsamer Besichtigungstermin in der Marienkirche gefunden. Vertreter der NABU-Gruppe, Pfarrer Andreas Weik, Küster Arif Böse und einige Mitglieder des Kirchenvorstandes legten den Standort für einen Turmfalkenkasten fest. NABU-Mitglied Erwin Berger hat den Bau des Turmfalkenkastens übernommen und ihn fachmännisch im Dachstuhl eingebaut.

Ob Turmfalke, Schleiereule oder Dohle letztendlich einziehen würden blieb spannend. Mitte Mai kam endlich die Gewissheit dass sich dort ein Turmfalkenpärchen über mehrere Tage hinweg aufhielt.

Kirchen die sich besonders für den Artenschutz einsetzen, werden vom NABU mit einer Urkunde ausgezeichnet. Der Kichenvorstand nahm sie zusammen mit einer Plakette zur Anbringung an der Kirche sowie Leporellos, Anstecker und jede Menge Informationsmaterial für Kinder entgegen.

Der Vorstand der NABU- Gruppe Büdingen, vertreten durch Gudrun Lindenberger und Dieter Wallasch, bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes.

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