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Über eine halbe Million Euro wird fällig

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Burgbracht (pgs). Der Maßnahmenplan für die Flurbereinigung in Burgbracht steht fest - somit ist auch klar, welche Summe für die Durchführung des Verfahrens fällig wird: Insgesamt 532 929 Euro sollen Bodenneuordnung und Umsetzung der Maßnahmen kosten. 75 Prozent davon werden aus Fördermitteln finanziert, die Gemeinde Kefenrod wird die restlichen 155 695 Euro tragen.

Das bestätigten die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung im Bürgerzentrum Holzwich in Helfersdorf.

»Das sind etwas mehr als 25 Prozent der Gesamtsumme, da die Gemeinde noch für Ausführungskosten aufkommt«, erklärt Martin Grundl, Leiter des Fachbereichs für Bau- und Liegenschaftsverwaltung, dieser Zeitung gegenüber.

Da die Gemeinde die Durchführung des Flurbereinigungsverfahren zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie veranlasst hatte, trägt sie die aufkommenden Eigenanteile. Zu Beginn des Verfahrens im Jahr 2019 hatte die Gemeindevertretung der Kostenübernahme bereits zugestimmt, jetzt bestätigte sie diese für den feststehenden Betrag.

Nachdem 2020 aus der Mitte der Grundstückseigentümer heraus der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft gebildet worden war, arbeitete dieser die umzusetzenden Maßnahmen mit dem Amt für Bodenmanagement in Büdingen aus. Neben der Einrichtung von Uferrandstreifen entlang der Gewässer und der Neuordnung von Grundstücken, sollen Wegebaumaßnahmen umgesetzt werden, sagte Grundl. Auch zwei Brücken sollen im Zuge der Flurbereinigung saniert werden.

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