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Umzug ins Zentrum

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Von: red Redaktion

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Freuen sich über die neuen Räume in Schotten (von links): Christine Amann, Dr. Astrid Schöne, Facharzt Peter Verba und Dorothea Scherer. FOPTO: ROHDE © pv

Schotten (hr). Das Spektrum der neurologisch-psychiatrischen Erkrankungen ist weitgefächert, und entsprechend groß ist die Nachfrage nach ärztlichem Rat sowie nach einer wohnortnahen Behandlung. Bereits 2020 wurde deshalb das Team der neurologisch-psychiatrischen Praxis im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) am Kreiskrankenhaus Schotten um Peter Verba, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Neurologie, erweitert.

Danach platzte die Praxis förmlich aus allen Nähten. Nun ist sie umgezogen: in die Räume einer ehemaligen chirurgischen Praxis in zentraler Lage in der Vogelsbergstraße in Schotten.

Am Standort Kreiskrankenhaus verblieben ist die zweite, chirurgisch-orthopädische Praxis des MVZ von Dr. Anne Dworschak, Dr. Jörg Klag und Dr. Marc Losert.

Das gesamte Spektrum

In ihrer Praxis in der Vogelsbergstraße decken die beiden Fachärzte für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen ab sowie im Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie vor allem die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des psychiatrischen Formenkreises wie Sucht, Depressionen und Psychosen. Sie verfügen außerdem über die Zusatzqualifikationen Palliativmedizin und Rehabilitationswesen.

»Das wichtigste Untersuchungsinstrument in der Neurologie ist das ausführliche Anamnesegespräch, in dem die Beschwerden, aber auch die übrigen medizinischen, beruflichen und familiären Hintergründe erfragt werden. Hierfür nehmen wir uns Zeit. Anschließend erfolgt eine neurologische Untersuchung. Zumeist lassen sich bereits mit diesen einfachen Methoden Diagnosen sicherstellen«, erläutern Dr. Schöne und Peter Verba. Nicht selten seien darüber hinaus apparative Untersuchungen erforderlich. Hierzu stehe in der Facharztpraxis eine Reihe moderner Geräte zur Verfügung. Mithilfe der Elektroenzephalografie (EEG) beispielsweise werde die Ableitung von Hirnströmen von der Kopfhautoberfläche gemessen, was vor allem Rückschlüsse auf bestimmte Funktionsstörungen des Gehirns zulasse. Insbesondere bei der Diagnosestellung einer Epilepsie sei dieses Verfahren hilfreich.

Erkrankungen des peripheren Nervensystems erforderten gelegentlich die Messung von Nervenleitgeschwindigkeiten (durch leichte elektrische Reize an den Armen oder Beinen - Elektroneurographie) beziehungsweise die Untersuchung von Muskelströmen (mit sehr feinen Nadeln - Elektromyografie).

Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Arterien dienen zumeist der Erkennung von Schlaganfallrisiken. Bestehe der Verdacht auf eine Depression oder eine Störung des Gedächtnisses (Demenzerkrankung), ist nach Angaben der beiden Fachärzte gelegentlich eine neuropsychologische Testung mithilfe von Fragebögen sinnvoll.

Geöffnet ist die Praxis Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung, um Terminabsprachen (0 60 44/61 55 36) wird gebeten.

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