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Unterwegs auf hoher See

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Von: red Redaktion

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Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Gedern haben viel Spaß beim traditionellen Segeltörn in Holland. © pv

Gedern (red). Nachdem die Corona-Pandemie zweimal eine Verschiebung des traditionellen Segeltörns der DLRG-Ortsgruppe Gedern in Holland erzwungen hatte, konnten die Betreuer jetzt endlich wieder mit Kindern und Jugendlichen die Segel setzen. 28 Teilnehmer stachen vier Tage lang von Harlingen aus mit der »Mermaid«, einem 1907 erbauten und 36 Meter langen Zweimast-Klipper, in See.

Zunächst steuerte die Gederner Gruppe Texel an. Weil der Wind während des Törns eher schwach war, musste der Skipper immer wieder den Motor starten. Texel ist die westlichste bewohnte und größte westfriesische Insel und ein beliebtes Ziel für Touristen.

Festivals besucht

Da auch am nächsten Tag wenig Wind herrschte, kam der einzige nennenswerte Seegang von den Fähren und Motorbooten. Trotz des geringen Seegangs bekam dem ein oder der anderen das Schaukeln nicht gut. Dank des Motors konnte die »Mermaid« gegen Nachmittag in Terschelling anlegen, einer weiteren westfriesischen Insel zwischen Nordseestrand und Wattenmeer. Dort leben über 4000 Menschen. Auf der Insel fand zu dieser Zeit das zehntägige Oreol-Festival statt.

»Oreol« bedeutet im Dialekt von Terschelling »überall«. Über die ganze Insel verteilt fanden Theateraufführungen und Konzerte statt, bildende Künstler stellten ihre Werke aus, zum Teil auch kostenlos. So gab es auch noch abends einiges zu erleben.

Am nächsten Tag ging es zurück nach Harlingen. Dabei segelte man an Sandbänken vorbei, auf denen sich Seehunde von der Gederner Gruppe nicht beim Sonnenbaden stören ließen. Abends fand in Harlingen ein Straßenfestival mit Bands und Schaustellern statt. So konnten die Kinder und Jugendlichen noch eine Runde auf dem Karussell oder »Break Dance« fahren, während sich die Erwachsenen heimische Bands anhörten.

Am darauffolgenden Morgen ging es dann, nachdem das Schiff grob mit dem Staubsauger gereinigt worden war, wieder nach Hause.

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