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Verbleibenden Bedarfe identifizieren

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Vogelsbergkreis (red). Der Vogelsbergkreis hat seit dem 1. Juli einen neuen Breitbandkoordinator. Das hat Landrat Manfred Görig in der jüngsten Kreistagssitzung berichtet. Der Kreis brauche so schnell wie möglich ein flächendeckendes, zukunftssicheres und glasfaserbasiertes Breitbandnetz, um alle Angebote und Herausforderungen im Rahmen der Digitalisierung nutzen zu können.

In vielen Kommunen des Kreises sei bereits eine nahezu flächendeckende VDSL-Versorgung vorhanden - teilweise kombiniert mit einer Glasfaserversorgung von Schulen und Gewerbegebieten. Dank des geförderten Ausbaus, den der Kreis mit dem benachbarten Wetteraukreis über die Breitbandinfrastrukturgesellschaft Oberhessen (Bigo) vorangetrieben habe, konnten Gewerbegebiete, einzelne Gewerbetreibende und alle 38 Schulstandorte mit schnellem Internet versorgt werden. »Dort, wo die Versorgungslage besonders schlecht ist und kein Potenzial für einen marktgetriebenen Ausbau besteht, will der Vogelsbergkreis weitere Fördermöglichkeiten prüfen, um nach Möglichkeit weitere eigene Ausbaupakete zu schnüren«, so Görig.

Hierzu werde der neue Breitbandkoordinator Raphael Müller in engem Austausch mit den vor Ort aktiven Telekommunikationsunternehmen die verbleibenden Bedarfe identifizieren. Gleiches gelte für die Erhebung der sogenannten »weißen Flecken« in der Mobilfunkabdeckung. Darüber hinaus stehe der Breitbandkoordinator als Ansprechpartner für Bürger, Verwaltung, Politik und anderen Behörden bei Fragen und Problemstellungen der Glasfaser- und Breitbandversorgung zur Verfügung. Kreisangehörige Kommunen berate er in allen Fragen im Zusammenhang mit Förderprogrammen.

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