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Abstand halten: Tiefschwarz steht der befallene Baum am Wegesrand.

Kommentar

Es gibt keine Alternative zum (Stadt-)Wald

Der Regenwald im Amazonas brennt, doch auch vor unserer Haustür in Bad Vilbel geht es dem Wald alles andere als gut.

Bad Vilbel - Der Amazonas-Regenwald brennt, und noch größere Teile in Zentral- und Ostafrika stehen in Flammen. Schlagzeilen, die uns die verheerenden Auswirkungen des menschgemachten Klimawandels vor Augen führen, spielen meistens in der großen weiten Weg. 

Falsch gedacht! Auch im Wald vor der eigenen Haustür sind die dramatischen Folgen längst deutlich zu erkennen. Zwar noch nicht so offensichtlich, als dass Waldbesucher ihre Lebensgrundlage direkt in Gefahr sehen, doch alles hängt miteinander zusammen. 

Keine Alternative als CO2-Speicher

Und der Bad Vilbeler Stadtwald ist mit seinem Schicksal ja nicht alleine – ganz im Gegenteil. Denn eines ist klar: Es gibt keine Alternative für unsere Wälder. Kaum etwas ist so nachhaltig in der Lage, große Mengen CO2 auf Dauer zu speichern. 

Lesen Sie auch: So schlecht geht es dem Stadtwald in Bad Vilbel.

Die Welt ist von diesen Speichern abhängig. Sie müssen in jedem Fall geschützt werden, selbst wenn unser Lebensstil oder noch viel schlimmer die Forstwirtschaft darunter leiden. Ohne Wald passiert das sowieso. Aber es ist wie immer: Bad Vilbel alleine wird die Welt nicht retten können und überhaupt, es wurde ja schon so viel für die Umwelt getan..

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten aus Bad Vilbel: Investoren und Politiker feiern Baggerbiss für Spring Park Valley. Und kuriose: Als es in Bad Vilbel noch ein echtes Gefängnis gab.

Dominik Rinkart

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