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»Vive la France«

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Die Schüler zeigen Fotos, Werbeplakate sowie Projektarbeiten zur Künstlerin Niki de Saint Phalle. © pv

Nidda (red). In guter Tradition der kulturellen Veranstaltungen fand ein großes Schulfest zum Jahresabschluss am Gymnasium Nidda statt. Unter dem Motto »Vive la France« hatten sich die Schüler und Lehrer ein buntes Programm überlegt: Aufführungen, Ausstellungen und ein Bouleturnier wurden bei sommerlichen Temperaturen von Livemusik und französischem Essen und Trinken begleitet.

Zahlreiche Eltern nutzten den Abend, um zu sehen, was ihre Kinder im vergangenen Schuljahr auf die Beine gestellt hatten: So zeigten Schüler des Kurses Darstellendes Spiel, was sie in einem Workshop über »Clownerie« gelernt hatten. Unterschiedliche Ausstellungen stellten das Nachbarland in seinen verschiedenen Facetten vor. Und beim Boulespielen konnte man einen Hauch französischer Lebensart spüren. »Vive la France« - das Motto wurde auch auf ganz eindringliche Weise im Kunstunterricht umgesetzt: Eine Fotoausstellung, Werbeplakate für Parfum sowie Projektarbeiten zur Künstlerin Niki de Saint Phalle boten etwas ganz Besonderes fürs Auge. Untermalt wurde das Fest von musikalischen Beiträgen des Chores, der Bläserklasse und - ein ganz besonderes Highlight für die Ohren - von Pariser Straßenmusik mit Akkordeon und Gesang von Diana Perez Gregorio, Christina Klee-Heilbrunner und Xenia Ivlev. Dass es Anknüpfungspunkte nicht nur im sprachlich-kulturellen Schulbereich gibt, zeigte am Kulturfest die Fachschaft Physik mit dem »Foucaultschen Pendel« im Foyer. Schulleiterin Alexa Heinze freute sich über die große Resonanz, da das Kulturfest ein besonderer Baustein im Programm für kulturelle Schulentwicklung ist. Das Gymnasium befindet sich auf dem Weg zur »Kulturschule« und Lehrer Matthias Weidmann verwies am Rande des Kulturfestes erfreut auf das »fliegende Künstlerzimmer«, ein mobiles Wohnatelier an Schulen im ländlichen Raum, welches im kommenden Schuljahr an das Gymnasium Nidda kommen wird. Die Künstlerin Damaris Wurster wird an drei Tagen pro Woche dort leben und arbeiten. »Neben eigenen Angeboten der Künstlerin besteht die Arbeit an der Schule aus Kooperationen mit den Lehrern und Schülern zu Unterrichtsthemen in allen Fächern und ästhetischen Ansätzen der kulturellen Bildung am Lernort«, verdeutlicht Weidmann, der für die Koordination des Konzeptes »Kulturschule« in Nidda verantwortlich ist. Ziel ist die Verankerung von künstlerischer Praxis im Schulalltag und somit die Förderung kreativer Herangehensweisen an unterschiedliche Aufgaben, was für die Zukunft der Schüler immer wichtiger wird.

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Pariser Straßenmusik mit Akkordeon und Gesang von Diana Perez Gregorio, Christina Klee-Heilbrunner und Xenia Ivlev. © pv

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