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Vorentscheidung für Lisa Gnadl

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Von: red Redaktion

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Lisa Gnadl ist seit 2008 Abgeordnete des Hessischen Landtags und sozialpolitische Sprecherin sowie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. © pv

Wetteraukreis (red). Lisa Gnadl soll erneut für die SPD in den Hessischen Landtag. Der Unterbezirksbeirat der Wetterauer SPD nominierte die Landtagsabgeordnete und Parteivorsitzende einstimmig für die Hessenwahl im kommenden Jahr. Darüber informiert die SPD in einer Pressemitteilung (diese Zeitung berichtete).

Lisa Gnadl soll - vorbehaltlich der Zustimmung der SPD-Nominierungskonferenz am 6. Oktober in Ortenberg - im Wahlkreis 26 antreten. Zuvor hatten bereits mehrere SPD-Ortsverbände des Wahlkreises Gnadl für eine erneute Kandidatur nominiert. Parteiinterne Konkurrenz wird es voraussichtlich nicht geben. Die Altenstädterin ist seit 2008 Abgeordnete des Hessischen Landtags und sozialpolitische Sprecherin sowie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion.

Soziales und der ländliche Raum

Der Wahlkreis 26 umfasst nach der Wahlkreisreform die zehn Städte und Gemeinden in der östlichen Wetterau Altenstadt, Büdingen, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt und die drei Städte Wächtersbach, Gründau und Ronneburg aus dem Main-Kinzig-Kreis, die dem Wahlkreis neu zugeordnet wurden. Florstadt, das vorher noch Teil des Wahlkreises 26 war, gehört nun zum Wahlkreis 27 (Wetterau III).

»Lisa Gnadl ist fest in Oberhessen verankert und eine kämpferische Vertreterin der Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Landtag. Sie macht sich stark für eine echte Zukunftsperspektive im ländlichen Raum mit einer erreichbaren Gesundheitsversorgung, guten Schulen und Kitas in der Fläche, dem Ausbau von Bus-, Bahn- und Radverbindungen und bedarfsgerechtem, bezahlbaren Wohnen. Sie hat klare sozialdemokratische Positionen und ihre Arbeit wird in Wiesbaden und Hessen sehr wertgeschätzt«, begründet die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende der SPD Wetterau, Christine Jäger aus Nidda, das Votum. Die SPD möchte mit Lisa Gnadl das Direktmandat gewinnen und sozialdemokratische Politik in Wiesbaden umsetzen.

Lisa Gnadl sei nicht nur im Wetteraukreis eine politische Größe, sie habe sich auch in Wiesbaden großes Ansehen erworben und nutze dies für ihren Wahlkreis und den gesamten Landkreis. Sie kämpfe insbesondere für die sozialen Themen, kümmere sich aber auch um die Entwicklung des ländlichen Raums und die Stärkung der Städte und Gemeinden, lobt auch der designierte SPD-Landratskandidat Rouven Kötter.

»Ich freue mich sehr über die großartige Unterstützung und einstimmige Nominierung des Unterbezirksbeirates. Vor Hessen liegen große Aufgaben und ich werde diese anpacken. Die Stärkung der ländlichen Regionen ist dabei für mich zentral, denn sie sind die Keimzelle der Demokratie.«

Kommunale Finanzausstattung

Nur mit einer guten Finanzausstattung der Kommunen könne man für gleichwertige Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land sorgen. Gnadl nennt weitere für sie wichtige Themen: Chancengleichheit für alle Kinder, Absicherung und Weiterbildung für Berufstätige in einer sich wandelnden Arbeitswelt, Gleichberechtigung von Männern und Frauen, bessere Arbeitsbedingungen für soziale Berufe, eine Ausbildungsgarantie für junge Menschen bis 35 Jahre, der Erhalt der Berufsschulstandorte in der Fläche, die Mobilitätswende und der Klimaschutz. »Es gibt viel zu tun«, ist sich Lisa Gnadl sicher.

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