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Von: red Redaktion

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Der Transporter aus Florstadt ist voll beladen. © pv

Florstadt (red). Nach der Sammelaktion »Florstadt hilft« und dem Hilfstransport des Florstädter Partnerschaftsvereins für ukrainische Flüchtlinge in der polnischen Partnerstadt Izbicko sind am vergangenen Freitag die letzten Sachspenden verpackt und ein Transporter beladen worden. Bei Schneetreiben wurde in der Nacht zum Samstag Richtung Izbicko gestartet.

Bis nach Thüringen hatte man mit Schnee und Eis auf den Straßen und einem liegengebliebenem Lkw in einer Baustelle einige Hindernisse, berichtet der Partnerschaftsverein. Danach waren aber die Straßen frei und man erreichte Izbicko nach neun Stunden Fahrt. Dort wurde man schon von Mitarbeitern des Rathauses und der Feuerwehr in Empfang genommen.

In Rekordgeschwindigkeit war der Transporter ausgeladen und angesichts des wachsenden Kartonstapels wunderte man sich, dass alles in ein einziges Fahrzeug gepasst hatte. Danach informierten sich die Florstädter über die Flüchtlingssituation vor Ort, ehe am Sonntag die Heimreise angetreten wurde.

Wanderung für den Frieden

Der Partnerschaftsverein veranstaltet seit Beginn der Corona-Pandemie in unregelmäßigen Abständen Wanderungen in Florstadt. Schon lange, war mit den Freunden und Vereinen in den Partnerstädten besprochen worden, dass einmal zeitgleich eine Wanderungen durchgeführt wird. »Leider gibt uns der russische Überfall auf die Ukraine einen aktuellen Anlass, dieses Vorhaben jetzt umzusetzen«, so die Mitteilung. In einer gemeinsamen Videokonferenz mit den Partnerstädten verständigte man sich auf gemeinsame Aktionen am Ostersamstag. »Wir wollen mit einer Friedenswanderungen für den Frieden in der Ukraine und die Partnerschaften in Europa demonstrieren.«

In Florstadt trifft man sich am Samstag, 16. April, um 13 Uhr am Sauerbrunnen in Staden. Ab 13.30 Uhr wird entlang des Radwegs an der B 275 bis nach Ober-Florstadt gewandert und dann an der Nidda weiter bis zum Messeplatz. Zum Abschluss gegen 15 Uhr sollen Grußworte gehalten und Briefe aus den Partnerstädten verlesen werden. Jeder kann sich bei der Veranstaltung einbringen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik habe ihr Kommen bereits zugesagt.

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