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Wer wird neuer Pfingstritter?

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Von: red Redaktion

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Alfred Kiolbassa, bislang letzter Ritter. FOTO: JENTZSCH © pv

Büdingen (red). Die Büdinger Schützen freuen sich, nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder zu ihrem traditionellen Haupt- und Ritterschießen zu Pfingsten einladen zu können. Das betont Oberschützenmeister Bernd Luft im Vorfeld des Festwochenendes.

Nicht allein die Pandemie hinderte die Schützengesellschaft von 1353 zuletzt daran, das Fest abzuhalten. »Das Hochwasser vom 29. Januar 2021 kam dazu. Es hat bei den Schützen einen anfangs nicht abzuschätzenden Schaden angerichtet«, so Luft. Durch die unermüdliche Arbeit einiger Schützen und vieler Freunde aus benachbarten Vereinen und Gemeinden wurden in mehr als 6200 Arbeitsstunden die Schießstände, die Schützenhalle und auch die Schützenstube mit den Funktionsräumen wieder hergestellt. »Darüber sind wir froh, für diesen beispiellosen Einsatz sind wie sehr dankbar«, so der Oberschützenmeister.

In der aktuellen Lage - speziell mit Blick auf die Pandemie -- wollen die Schützen ihr Pfingstschießen unter den pandemiebedingten Einschränkungen wieder abhalten. »Schon seit Wochen arbeiten wir intensiv auf dem Gelände, in der Schützenhalle und an den Standanlagen, sodass wir jetzt wieder zu einem Schützenfest einladen können«, freut sich der Oberschützenmeister.

Wettbewerbe an zwei Tagen

Das Fest der Schützengesellschaft wird am kommenden Wochenende, Samstag und Sonntag, 4. und 5. Juni, auf dem Hammer stattfinden. An den Schießwettbewerben können von Samstagvormittag, 10 Uhr, bis Sonntagnachmittag, 16 Uhr, alle Interessenten teilnehmen. Es werden wertvolle Sachpreise, drei verschiedene Pokale und Medaillen ausgeschossen. Die bei den Büdingern übliche jährliche Medaille stifteten in diesem Jahr drei Schützenbrüder gemeinsam, Den Grund dafür haben sie darauf prägen lassen. Außerdem kann auch noch auf Medaillen aus den vergangenen Jahren angelegt werden.

Zapfenstreich im Schlosshof

Das Schützenfest soll gleichzeitig Gelegenheit sein, endlich wieder gemeinsam zu feiern. Deshalb findet am Samstagabend wieder der Große Zapfenstreich im äußeren Schlosshof statt. Beginn ist um 19.45 Uhr. Dabei werden mit Blick auf den aktuellen Krieg in der Ukraine allerdings keine Ehrensalven und Böllerschüsse abgefeuert. Ab 20.30 Uhr besteht die Möglichkeit, per Bus ab dem Parkplatz an der Schlossmühle auf den Hammer zu fahren, wo bei Getränken und Musik der erste Festtag ausklingt.

Am Pfingstsonntag treten die Schützen um 8 Uhr am Jerusalemer Tor an und marschieren ins Schloss, wo Alfred Kiolbassa, der Ritter des Jahres 2019, noch einmal für wenige Stunden die begehrte Ritterkette überreicht wird. Danach wird ab 9 Uhr in der Schlosskapelle der Festgottesdienst abgehalten. Ab 10 Uhr kann auf dem Hammer wieder geschossen werden. Zwischen 10.30 und 13.30 Uhr können sich alle Gäste beim Familienbrunch stärken. Ab 11.30 Uhr spielt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Büdingen zum Platzkonzert auf.

Am Abend kommen die Schützen und ihre Gäste zum gemeinsamen Ritteressen zusammen. Gegen 19 Uhr beginnt die Proklamation des neuen Büdinger Pfingstritters, anschließend werden die Preise der Ritterscheibe und der sonstigen Schießwettbewerbe verteilt. Für die Musik in der Schützenhalle auf dem Hammer sorgt am Sonntagabend die Gruppe »Soul Büches«.

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