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Werkzeugdiebstähle im Wetteraukreis wohl aufgeklärt

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Von: Christian Berg

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WETTERAUKREIS - (bg). Auf Werkzeuge hatten es Diebe abgesehen, die im Juni sowohl im Wetteraukreis als auch im Landkreis Gießen ihr Unwesen getrieben haben. Dank der Ermittlungen der Kreispolizeibehörde Mettmann (Nordrhein-Westfalen) sitzen zwei Männer und eine Frau aus Serbien in Untersuchungshaft.

Das Trio soll sich auf den Aufbruch von Handwerkerfahrzeugen spezialisiert haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass es in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mehrere Hundert Taten begangen hat. Eine speziell eingerichtete Einsatzkommission der Kreispolizeibehörde Mettmann stellte umfangreiche Ermittlungen an, um den Tätern auf die Schliche zu kommen. Mit Erfolg - seit Anfang Juli sitzen die drei mutmaßlichen Bandenmitglieder in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Es müsse allerdings noch jede Menge Werkzeug, das man in den Lagern der Verdächtigen sichergestellt habe, seinen Besitzern zugeordnet werden. Außerdem müssten Tatorte ausfindig gemacht werden.

Die lagen laut bisherigen Ermittlungen unter anderem in Butzbach, Nieder-Weisel, Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen, Gambach, Gießen und Lich. Dort soll die Bande an den beiden Wochenenden vom 22. bis zum 23. sowie vom 28. bis zum 30. Juni unterwegs gewesen sein. Nach Angaben der Polizei hatten es die Verdächtigen immer auf Kleintransporter von Handwerkerfirmen abgesehen. Mal schlugen sie eine Scheibe ein, mal brachen sie ein Schloss auf, mal schnitten sie ein Loch in die Fahrzeugtür. Bei ihren Taten fielen ihnen Akkuschrauber, Bohrmaschinen, Flex, Pressmaschinen und Co. im Wert von rund 20.000 Euro in die Hände.

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