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»Wetterauer Ernte(n)«: Streuobstwiesen erleben

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Von: red Redaktion

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Streuobstwiesen prägen das Landschaftsbild des Wetteraukreises. © pv

Wetteraukreis (red). Das Kooperationsprojekt »Wetterauer Ernte(n)« des Naturschutzfonds Wetterau geht in die nächste Runde. Die Stadt Karben gibt als erste Mitgliedskommune ausgewählte Flächen für die Ernte frei. Ab sofort können Wetterauerinnen und Wetterauer die Früchte der markierten Bäume kostenlos pflücken und genießen.

Traditionell vereinen sich auf Streuobstwiesen Grünlandvegetation und hochstämmige Obstbäume. Auch auf kommunalen Flächen stehen viele Obstbäume, die teilweise wenig genutzt werden. »Oft bleibt die Ernte ungenutzt am Baum oder fällt herunter«, schildert Landrat Jan Weckler (CDU), er ist enttäuscht darüber, dass die regionalen Lebensmittel dadurch auf den Flächen verderben.

Mit dem Projekt »Wetterauer Ernte(n)« will der Naturschutzfonds die Obstbäume mehr ins Bewusstsein rücken. An vier Standorten in Okarben, Klein-Karben und Petterweil warten mit einem gelben Punkt markierte Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Pflaumen-, Mirabellen- und Walnussbäume darauf, abgeerntet zu werden.

Begeistert ist Weckler vom regen Interesse der anderen Städte und Gemeinden des Kreises. »Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Bürgerinnen und Bürgern auch in weiteren Mitgliedskommunen des Naturschutzfonds Streuobstwiesen kostenlos zur Ernte freigeben zu können«, kündigt der Landrat an.

Der Naturschutzfonds appelliert an alle, verantwortungsbewusst mit den Bäumen und Wiesen umzugehen. »Bitte beschädigen Sie die Bäume nicht und befahren Sie die Wiesen nicht mit dem Auto«, sagt Franka Hensen, Geschäftsführerin des Naturschutzfonds Wetterau.

Details dazu, welche Bäume wo zu finden sind und wie man sie am besten erreicht, gibt es im Internet auf www.naturschutzfonds.wetterau.de und www.karben.de.

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