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Wie aus Kelten Römer wurden

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Von: red Redaktion

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Glauberg (red). Am Donnerstag, 28. Juli, findet ab 19 Uhr der nächste Vortrag im Rahmen der Sonderschau ›Kelten Land Hessen - Eine neue Zeit beginnt‹ in der Keltenwelt am Glauberg statt. Prof. Dr. Sabine Hornung von der Universität Saarbrücken berichtet zum Thema »Widerstand ist zwecklos!? Die Region um den ›Hunnenring‹ bei Otzenhausen in keltisch-römischer Zeit«.

Mit seinem zehn Meter hohen Nordwall gehört der Hunnenring bei Otzenhausen im Saarland seit jeher zu den eindrucksvollsten Oppida des späteisenzeitlichen Stamms der Treverer. Der Nachweis eines römischen Militärlagers im benachbarten Hermeskeil machte ihn jüngst auch noch zu einem der historischen Schauplätze von Iulius Caesars Gallischem Krieg. Der Vortrag möchte eben diese bewegte Geschichte der Treverer zu neuem Leben erwecken, indem er die Ereignisse erstmals aus der Perspektive der Eroberten beleuchtet. Ausgehend von einer kulturellen Blüte des treverischen Stammesgebiets im späten zweiten und frühen ersten Jahrhundert v. Chr. stehen daher zunächst die aktuellen Forschungen zur römischen Eroberung und deren Konsequenzen für die einheimische Bevölkerung im Mittelpunkt. Diese Ereignisse bildeten den Auftakt eines als Romanisation bezeichneten Prozesses kulturellen Wandels, der die Treverer letztlich zu Römern machte, ohne dass jedoch ihr keltisches Erbe jemals gänzlich in Vergessenheit geriet.

Nach dem Vortrag gibt es Zeit zur Diskussion. Da die Plätze im Vortragsraum begrenzt sind, wird um eine telefonische Anmeldung gebeten unter 0 60 41/8 23 30-24 oder per E-Mail an anfragen@keltenwelt-glauberg.de.

Die Kasse öffnet um 18 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro, für Mitglieder des Fördervereins Keltenwelt am Glauberg ist der Eintritt frei (bitte auch anmelden). Das Museumsbistro ist bis 19 Uhr geöffnet.

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