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Wie aus Resten Strom und Kompost werden

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (red). Die Kartoffelschalen, der Rest vom Nudelauflauf und die verschimmelte Gurke wandern in die Biotonne. Und dann? Im Kompostwerk der Wetterauer Abfallwirtschaft wird daraus Strom und Humus. Viele Wetterauer sind neugierig, wie das funktioniert. Die Abfallwirtschaft zeigt das bei Besichtigungstouren. Die erste Tour findet am 17. Mai ab 17 Uhr statt.

»Wir werden weitere Führungen bis Oktober anbieten, denn die Nachfrage ist groß«, sagt Birgit Simon von der Abfallwirtschaft Wetterau, sie organisiert die Führungen durch das Humus- und Erdenwerk bei Ilbenstadt. Während des Rundgangs erläutert sie zum Beispiel, welchen Ärger die achtlos in die Biotonne geworfenen Plastiktüten bereiten. Sie müssen mühsam und kostspielig aussortiert werden. Auch die aus kompostierbarem Kunststoff, weil ihre Zersetzung zu lange dauert. Papiertüten und Zeitungen bereiten keine Probleme. Vom Flüssigdüngerbehälter über den Gasspeicher bis zur Kompostvermarktung wird Simon den Besuchern alle Stationen zeigen. Treffpunkt ist der Eingang des Humus- und Erdenwerks an der Straße von Ilbenstadt nach Altenstadt. Die Führung ist kostenlos und dauert zwei Stunden. Eine Anmeldung unter der Rufnummer 0 60 31/90 66 38 oder per E-Mail an b.simon@awb-wetterau.de ist erforderlich.

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