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Wie ist Lebensmittelüberwachung aufgestellt?

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (red). Wegen Lebensmittelskandalen auch in Hessen hat die Wetterauer FDP Fragen zur Lebensmittelüberwachung im Wetteraukreis. Sie hat daher laut ihrem Kreistags-Fraktionsvorsitzenden Dr. h. c. Jörg-Uwe Hahn eine Anfrage beim Kreisausschuss eingereicht.

Die Liberalen wollen laut einer Pressemitteilung unter anderem in Erfahrung bringen, wie viele Lebensmittelbetriebe es in den Jahren 2020 und 2021 im Wetteraukreis gab, wie viele planmäßige, gesetzlich vorgeschriebene Routinekontrollen in diesen Betrieben in diesen Jahren erforderlich waren und wie viele tatsächlich durchgeführt wurden. Darüber hinaus wollen die Liberalen auch wissen, wie die mögliche Diskrepanz zwischen den erforderlichen und den tatsächlich durchgeführten Routinekontrollen in Lebensmittelbetrieben zu bewerten ist.

Gesetzlich vorgeschrieben

»Bei den Lebensmittelskandalen in Süd- und Nordhessen wurde deutlich, dass es massive Versäumnisse im Lebensmittelkontrollwesen gab. So wurde die verpflichtend vorgeschriebene Anzahl anlassloser Kontrollen nicht flächendeckend durchgeführt. Wir wollen wissen, ob der Wetteraukreis seinen Verpflichtungen nachgekommen ist«, sagt Hahn.

Die Anfrage solle auch Antworten auf die Fragen bringen, wie viele Mängel bei den gesetzlich erforderlichen Routinekontrollen festgestellt und wie sie sanktioniert wurden. Darüber hinaus solle sich der Kreisausschuss auch zur Personalentwicklung im Bereich der Lebensmittelüberwachung und zu den Lehren äußern, die man im Wetteraukreis insbesondere nach dem Wilke-Wurst-Skandal in Nordhessen gezogen habe.

»Auch Personalmangel darf keinesfalls dazu führen, dass gesetzlich vorgeschriebene Lebensmittelkontrollen vernachlässigt werden. Es geht um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, weswegen regelmäßige Kontrollen der Lebensmittelbetriebe gesetzlich vorgeschrieben und deshalb unerlässlich sind. Wir erwarten uns klare Antworten darauf, wie die Lebensmittelüberwachung im Wetteraukreis aufgestellt ist«, sagt Hahn abschließend.

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