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Ein Hauch von »Bella Italia« am Wölfersheimer See

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Von: Harald Schuchardt

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Patrizia Rosini und Daniele Randazzo singen gefühlvoll italienische Klassiker. © Loni Schuchardt

Das Duo »United Feeling« ist am Mittwoch zu Gast auf der Vielfaltbühne am Wölfersheimer See gewesen. Mit im Gepäck: Italienische Klänge und die Akustikgitarre. Das kam beim Publikum an.

Wölfersheim (har). Ein Hauch von »Bella Italia« schwebte am Mittwochabend über das »Feierareal« am Wölfersheimer See. Beim vorletzten der acht kostenlosen Konzerte auf der »Vielfaltbühne« - einer Gemeinschaftsveranstaltung der Gemeinde, »BuntErLeben« und dem Verein »Treffpunkt See« - war das Duo »United Feeling« zu Gast.

Ein Schwerpunkt im Repertoire von Patrizia Rosini und Daniele Randazzo sind italienische Hits aus den letzten Jahrzehnten. Kulinarisch passend servierte das italienische Restaurant »Isoletta« frisch zubereitete Pasta. Dazu schmeckte ein Glas Wein von Caterer Hermann’s, allerdings aus Deutschland, bestens. Aber auch Handkäs’ samt Äbbelwoi mundete den Besuchern. Vielfalt eben.

»United Feeling« in Wölfersheim: Fast wie in Italien

»Das ist ja hier fast wie in Italien«, meinte Rosini, die unter den über 300 Besuchern auch eine ganze Reihe von »Wiederholungstätern« begrüßen konnte. Bereits im Vorjahr war die Sängerin mit italienischem Papa und spanischer Mama zu Gast auf der Vielfaltbühne. Da war Tanzen noch nicht gestattet, was den Edelfans der Friedbergerin damals sichtlich schwer gefallen war. Anders war es in diesem Jahr: Es dauerte nicht lange, bis die ersten - überwiegend weiblichen - Fans zunächst noch verhalten loslegten. Ruhig war der Auftakt des Duos mit dem Adriano-Celentano-Klassiker »Aqua e Sole«. Doch schon beim zweiten Song »Felicita«, einem der Superhits von Al Bano und Romina Power, wurde lautstark mitgesungen. Die Hände gingen nach oben und im Rhythmus wurde, angetrieben von Randazzo, mitgeklatscht.

Was zunächst folgte, war ein bunter Mix aus italienischen Klassikern von Ricchi e Poveri bis hin zu Eros Ramazotti, dem absoluten Lieblingssänger von Randazzo, der seinem Idol nicht nur gesanglich sehr nahe kommt. Seine Show ist perfekt, er animiert die weiblichen Fans immer wieder zum Mitmachen und verkündet sogar den Termin für Ramazottis nächstes Konzert in Deutschland. »Die Karten sind aber sehr teuer«, sagte der charismatische Sänger. Dem stand Rosini in nichts nach: Ausdrucksstark und stimmgewaltig trieb sie mit ihrem Partner die Besucher ein ums andere Mal an. Im zweiten Programmteil zeigte das Duo seine musikalische Vielfalt auf der Vielfaltbühne mit Disco-Hits wie Gloria Gaynor’s »I Will Survive« oder grandiosen Duetten von Eros Ramazotti mit Tina Turner oder Anastasia.

»United Feeling« in Wölfersheim: Zugabe unplugged mit Akustikgitarre

Nach und nach wurde aus der »italienischen Nacht« eine fröhliche Beach-Party. Vor der Bühne wurden Stühle beiseitegeschoben, um Platz für die Tanzwütigen zu schaffen. Die Besucher in den ersten Reihen mussten entweder mittanzen oder nach hinten »fliehen« - was nur bei zwei der Fall war.

Mit dem Disco-Knaller »Fantasy Girl« von Johnny O. wurde das Finale eingeleitet, das in einem 15-minütigen Zugabeblock endete. Dabei griff Randazzo zum ersten und einzigen Mal zu seiner Akustikgitarre und das Duo sang unplugged »What’s up« der 4 Non Blondes. Doch das war’s noch lange nicht: Erst nach Gianna Nanninis Fußball-Hit »Un Estate Italiana« war endgültig Schluss mit der »italienischen Disconacht am See«, von der die Besucher genauso begeistert waren wie die beiden Protagonisten auf der Bühne. Rosini versprach: »Wir kommen wieder.«

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