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Förderung gut angenommen

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Von: red Redaktion

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Bürgermeister Eike See (links) und Klimaschutzmanager Markus Michel werben bei den Wölfersheimern für den verstärkten Einsatz von Fotovoltaikanlagen. © pv

Wölfersheim (pm). Die Gemeinde Wölfersheim sieht sich als Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien. Mit einer Fotovoltaikförderung möchte man mehr Bürgerinnen und Bürger dazu animieren eine Fotovoltaikanlage zu installieren. Seit wenigen Wochen kann man sich auf die Förderung bewerben. Bürgermeister Eike See und Klimaschutzmanager Markus Michel tauschten sich über den aktuellen Stand des Projektes aus.

Neben dem Solarpark am Wölfersheimer See betreibt die Gemeinde zahlreiche weitere Fotovoltaikanlagen auf ihren Dächern oder stellt sie Energieversorgern zur Verfügung. Um mehr Bürgerinnen und Bürger zu animieren, eine solche Anlage auf ihrem Dach zu installieren, hat die Gemeindevertretung im Jahr 2021 ein Förderprogramm beschlossen. Bürgerinnen und Bürger können damit einen Zuschuss für die Errichtung einer Fotovoltaikanlage beantragen. Gefördert werden Anlagen ab einer Leistung von 3 Kilowatt-Peak (kWp) mit bis zu 1800 Euro.

Zusätzlich kann man 200 Euro für den Umbau eines Zählerplatzes beantragen. »Die Förderung wird sehr gut angenommen, und wir freuen uns, damit einen zusätzlichen Anreiz zur Installation einer Fotovoltaikanlage zu schaffen,« berichtet Bürgermeister Eike See. Innerhalb kürzester Zeit wurden mehr als 40 Anträge über das Online-Verfahren der Gemeinde gestellt. »Eine beachtliche Zahl«, angesichts der Tatsache, dass es derzeit in Wölfersheim 367 Anlagen gibt.

Förderanträge noch möglich

Die Nettoleistung der installierten Anlagen liegt bei rund 5100 kWp. Darin enthalten sind auch große Anlagen auf Dächern von Unternehmen oder auf öffentlichen Gebäuden wie der Singbergsporthalle. Mit den geplanten Anlagen sollen mehr als 400 kWp zusätzlich installiert werden. »Bisher sind rund etwa 80 Prozent des beachtlichen Fördertopfes für 2022 von 100 000 Euro ausgeschöpft,« berichtet Klimaschutzmanager Michel.

Anträge für die noch nicht vergebenen 20 000 Euro Fördermittel können in den nächsten Wochen noch gestellt werden. Ab dem kommenden Jahr sollen jährlich 40 000 Euro zur Verfügung stehen. Die bisherigen Antragsteller erhalten im Laufe der kommenden Woche eine Förderzusage. Nach der Zusage und der Installation der Anlage können entsprechende Nachweise bei der Gemeinde eingereicht werden, und es erfolgt eine Auszahlung der Fördermittel.

»Wir haben versucht das Verfahren so einfach wie möglich zu gestalten. Auch alle Abrechnungsmodalitäten kann man bequem online erledigen,« berichtet Michel. »Eine Fotovoltaikanlage lohnt sich finanziell und ökologisch auch ohne eine Förderung. Wir bieten damit aber noch einen zusätzlichen Anreiz. Ich bin mir sicher, dass auch die übrigen Fördermittel noch ausgeschöpft werden. Wer Interesse an der Fotovoltaikförderung hat, sollte sie jetzt beantragen,« appelliert Bürgermeister See.

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