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Fokus auf Neuanpflanzung

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Von: red Redaktion

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Neue Bäume für den Klimaschutz: Bürgermeister Eike See (rechts) und Klimaschutzmanager Markus Michel begutachten die Aufforstungsfläche. © pv

Wölfersheim (pm). Im Rahmen der Aktion 10 000 Bäume für 10 000 Wölfersheimer sollen in den nächsten Jahren 10 000 zusätzliche Bäume in der Gemeinde Wölfersheim gepflanzt werden. Neben Sammelbestellungen für Bürgerinnen und Bürger nimmt auch die Aufforstung einen wichtigen Stellenwert im Projekt ein. Auf einer Fläche an der A45 bei Wohnbach wurden nun Hunderte Setzlinge gepflanzt.

Bürgermeister Eike See und Klimaschutzmanager Markus Michel überzeugten sich gemeinsam vor Ort.

»Unsere Bäume und Wälder sind unschlagbar im Kampf gegen den Klimawandel. Sie nehmen das klimaschädliche CO2 auf, speichern es und ihr Ökosystem ist Lebens- und Rückzugsraum für Insekten, Vögel und viele kleine Tiere«, heißt es in einer Pressemitteilung dazu. Die Gemeindevertretung habe daher beschlossen das Projekt 10 000 Bäume für 10 000 Wölfersheimer ins Leben zu rufen. Hunderte Bäume wurden seither von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und von der Gemeinde gepflanzt.

Zahlreiche Ersatzbäume

Aufgrund der Trockenheit der vergangenen Jahre waren zahlreiche Ersatzpflanzungen in den Wäldern der Gemeinde notwendig. Würde man diese mitzählen, dann wäre die Zahl schon erreicht, so die Gemeinde. Alleine in den vergangenen Monaten seien mehrere Tausend Bäume in den Wölfersheimer Wäldern nachgepflanzt worden. Der Fokus liege jedoch auf Neuanpflanzungen. Ein Teil davon soll auch durch Aufforstungen erfolgen. Die Gemeindevertretung bauftragte daher den Gemeindevorstand mit einer Prüfung von Flächen. Klimaschutzmanager Markus Michel stellte die Ergebnisse in einer Ausschusssitzung vor. Bei der Prüfung waren Hessen Forst und die Untere Naturschutzbehörde des Kreises eingebunden.

Auf einigen Flächen, auf denen eine Aufforstung zunächst sinnvoll erschien, ergebe sie nur wenig Sinn, da es sich um artenreiche Magerwiesen handele, heißt es in der Mitteilung weiter. Es wurden aber einige Flächen aufgezeigt, auf denen eine Aufforstung sinnvoll wäre. Hierbei gilt es jedoch genau mit den Interessen der Landwirtschaft aufzuwägen. Eine der beschlossenen Flächen befindet sich an der A45 nahe der Brücke in Richtung Wohnbach.

Angepflanzt wurden verschiedenste Setzlinge, die mit geänderten klimatischen Bedingungen zurechtkommen sollen. Um sie vor Verbiss durch Wild zu schützen, wurde eine entsprechende Einfriedung um die Fläche errichtet, die entfernt werden soll, wenn die Bäume groß genug sind. »Der Klimawandel wird uns alle in den nächsten Jahrzehnten beschäftigen. Mit den Neuaufforstungen und Ersatzpflanzungen in unseren Wäldern, der Aktion 10 000 Bäume für 10 000 Wölfersheimer oder unserer Fotovoltaikförderung leisten wir bereits jetzt einen Beitrag. Es freut mich, dass wir die erste von mehreren möglichen Aufforstungen durchführen konnten«, erklärte Bürgermeister See.

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