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VFB verschmilzt in TSV Södel

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Von: red Redaktion

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Wölfersheim (pm). Der VFB Södel hat seine Verschmelzung in den TSV Södel bekannt gegeben. Laut Pressemitteilung des Vereins sind die Verantwortlichen des VFB bereits vor einigen Monaten auf den Vorstand des TSV zugekommen und haben das Thema in den Ring geworfen.

Die Verbindung beider Södeler Vereine besteht schon seit vielen Jahrzehnten. Nicht nur die gemeinsame Vereinstätigkeit in der Großgemeinde Wölfersheim, sondern auch die Verbindung zur Vereinsgemeinschaft Södel, die alljährlich die Kirmes und die Faschingsparty ausrichtet, haben beide Vereine miteinander verbunden. Steffen Müller vom Vorstand des VFB Södel erläuterte im Rahmen der Verschmelzungsgespräche, dass der Mitgliederschwund einerseits und die eingeschränkte Perspektive im aktiven Sport andererseits die Grund für die Sondierungen gewesen seien.

Sparte Fußball soll nicht untergehen

Der Vorstandsvorsitzende des TSV 1896 Södel, Thomas Roth, führte stellvertretend die Gespräche und übernahm das Ruder. Er sagt: »Der VFB hat eine lange Historie - der Verein und der Fußball gehören einfach zu Södel.« Er persönlich wolle die Sparte Fußball in Södel nicht untergehen sehen. »Wir haben uns deshalb entschlossen, den VFB in den TSV zu verschmelzen.« Hierzu seien einige Dinge vonnöten gewesen, unter anderem eine Dreiviertelmehrheit auf der Jahreshauptversammlung beider Vereine.

Roth berichtet weiter: »Am 1. Juli haben wir vom TSV, bei einer sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung, entschieden, den VFB in den TSV zu verschmelzen und haben gleichzeitig eine neue Abteilung - Damenfußball - gegründet. Aus meiner Sicht eine Win-win-Situation für beide Vereine.« Für den TSV werde die Präsenz weiter gestärkt, man investiere in die Zukunft und generiere gleichzeitig Wachstum mit den Mitgliedern des VFB. »Jetzt heißt es für mich, die Aktion so in Szene zu setzen und Werbung zu machen, um die Abteilung Damenfußball in den kommenden Jahren quantitativ wachsen zu lassen und sportlich wieder auf die Erfolgsspur zu führen«, betont Roth.

Gemeinsame Ziele zu Papier bringen

Der Übergang soll zum 1. August vollzogen sein. »Leider wird es den VFB dann zukünftig nicht mehr geben - der Fußball lebt jedoch weiter in Södel.«

Welche weiteren gemeinsame Ziele die Abteilung und der Gesamtverein verfolgen, soll nun in den kommenden Wochen zu Papier gebracht werden.

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