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Wünsche in den Himmel geschickt

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Von: red Redaktion

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Was die Kinder sich für die nächsten Schuljahre wünschen, haben sie auf Zettel geschrieben und senden es gen Himmel. © pv

Wölfersheim (pm). Die Einschulungsfeiern der fünften Klassen der Singbergschule hatten zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder im gewohnten Rahmen stattfinden können. Das teilte die Schule jetzt mit.

175 Gymnasiasten und Förderstufenschüler saßen erwartungsvoll mit ihren Familien in der gut besuchten Wetterauhalle. Für die Fünftklässler ist dies ein großer Schritt: Kommen sie doch von überschaubaren Grundschulen an eine weiterführende Schule mit etwa 1400 Schülern. Außerdem sind sie, die eben noch die »Großen« waren, jetzt auf einmal die Kleinsten.

Schulleiter Olaf Bogusch begrüßte die Singbergneulinge herzlich. Er bedankte sich für das Vertrauen der Eltern, das sich in den Anmeldezahlen widerspiegele. Bürgermeister Eike See hob in seiner Rede die gute Zusammenarbeit zwischen Schulgremien und Gemeinde hervor.

Astrid Seeling, Vertreterin des Fördervereins der Wölfersheimer Schulen, verwies auf die vielfältige Unterstützung der Schule. Die Vorsitzende des Schulelternbeirats, Bärbel Armenat, wünschte den Schülern einen erfolgreichen Start. Alle baten die Eltern um Engagement in den schulischen Gremien, um gemeinsam im Dialog die Schule der Zukunft zu gestalten. Die »Buddys«, Schüler der Jahrgangsstufe 8, stellten sich vor. Sie stehen den »Schulanfängern« in der nächsten Zeit bei allen Fragen unterstützend zur Seite.

Musik und Akrobatik

Eröffnet wurden beide Veranstaltungen mit einer beeindruckenden Darbietung des Bläser-Teams unter der Leitung von Sabine Kaizani und Christoph Scholz. Die akrobatische Turnvorführung dreier Schülerinnen (Amelie Stoll, 8G1, Eve Späth und Fiona Kunert, beide 10G3) erntete begeisterten Beifall der Zuschauer. Andrea Reinelt präsentierte stimmungsvoll den Song »99 Luftballons« von Nena, Christoph Scholz und Bardo Langsdorf hatten sich für den Song »Wonderful world« entschieden.

Durch das Programm führten die jeweiligen Zweigleiter, Bardo Langsdorf und Petra Hannig. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als die Schüler zeitgleich ihre Briefumschläge öffnen durften: Anhand der jeweiligen Farbe war die zukünftige Klasse schnell ermittelt. Während die Schüler im Anschluss ihre ersten Stunden bei ihrem Klassenlehrer im neuen Klassenraum erlebten, konnten die Eltern bei herzhaften oder süßen Snacks das schöne Wetter genießen. Das Catering hatten die zehnten Realschulklassen übernommen, die sich damit ein Startgeld für die kommende Abschlussfahrt erarbeiten konnten.

Zum Abschluss entließen die Schüler der Förderstufe ihre Wünsche für die kommende neue Schulzeit an einem Heli-Luftballon in den Himmel. Ob wohl auch eine Reaktion darauf mit der Post den Weg zu ihnen zurückfindet?

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