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Martin Krank (links) gastiert mit dem VfB Friedberg in Ober-Wöllstadt.

Fußball-Kreisoberliga

Roskoni: Auch gegen VfB Hausaufgaben erledigen

Er ist die personifizierte Vereinstreue. Ob als aktiver Fußballer oder anschließend als Funktionär: Seiner TSG hat Peter Roskoni nie den Rücken gekehrt.

Mit Sieg und Niederlage ist die TSG Ober-Wöllstadt „ausgeglichen“ in die neue Saison der Fußball-Kreisoberliga Friedberg eingestiegen. Beim 5:2-Erfolg gegen Aufsteiger KSG 1920 Groß-Karben hatte TSG-Vorstandsmitglied Peter Roskoni (59) eine ordentliche Leistung „seiner“ Jungs gesehen. Und auch bei der letztwöchigen 3:4-Niederlage beim ambitionierten FC Ober-Rosbach habe man gewiss nicht enttäuscht, sondern zwischenzeitlich selbst vor dem 3:2-Führungstreffer gestanden. Roskoni: „In Ober-Rosbach kann man verlieren – kein Beinbruch.“

Was er seiner TSG in dieser Saison zutraut? „Ich sehe uns nicht ganz so weit vorne wie in der vergangenen Runde. Wichtig wird sein, dass wir unsere Hausaufgaben erledigen und von auswärts den einen oder anderen Punkt mitbringen können.“ Hausaufgaben warten auf die TSG auch an diesem Sonntag (15 Uhr) wieder, wenn sich der bis dato noch zählerlose Gruppenliga-Absteiger VfB Friedberg in Ober-Wöllstadt vorstellt.

Roskoni ist guter Dinge: „Wir streben mit unseren beiden Mannschaften einen Sieg an, also auch im B-Liga-Vorspiel. Von den null Punkten des VfB lasse ich mich nicht blenden. Sowohl beim SV Nieder-Wöllstadt als auch zuletzt gegen die SG Rodheim sollen die Friedberger kein schlechtes Spiel gemacht haben.“ Die personellen Voraussetzungen stimmen Roskoni zuversichtlich. Im Unterschied zur vergangenen Runde, als es fortwährend verletzungsbedingte Ausfälle – darunter mit Max Brauburger und Roskonis Filius Niklas auch zwei „Langzeit-Sorgenkinder“ – zu beklagen gab, steht die TSG derzeit noch verletzungsfrei da.

Auf den letzten Drücker hatten die Ober-Wöllstädter noch mit Niklas Mies einen durchaus schmerzvollen Abgang (zu Olympia Fauerbach) zu verkraften. „Dafür konnten wir uns kurzfristig noch mit Torben Roth aus der A-Jugend des SV Steinfurth – ein leichtfüßiges Talent für die Außenbahn – verstärken“, berichtet Peter Roskoni, der selbst sein „ganzes Leben lang für die TSG in Diensten ist – ob als aktiver Spieler, anfangs im Mittelfeld, dann im Sturm und später über die Abwehr zurück in den Angriff, ob als Betreuer oder im Vorstand“.

Vereinstreue war von Peter Roskoni schon immer ganz groß geschrieben worden: „Bei Wechselangeboten bin ich nie schwach geworden. Ich hätte es als Spieler nie übers Herz bringen können, in einem fremden Trikot gegen meinen Heimatverein spielen zu müssen.“

Das Offensiv-Gen hat Roskoni senior offenbar an seinen Sohnemann Niklas weitergegeben, der sich Jahr für Jahr auf vorderen Plätzen der Torschützenliste tummelt.

Peter Roskoni tippt den anstehenden Kreisoberliga-Spieltag: SC Dortelweil II – SV Nieder-Wöllstadt (Sonntag, 13 Uhr) 1:3, SV Bruchenbrücken – KSG 1920 Groß-Karben 2:1, FC Karben – FC Ober-Rosbach 2:0, SG Rodheim – SV Gronau 1:3, TSG Ober-Wöllstadt – VfB Friedberg 2:0, SV Steinfurth – FV Bad Vilbel II 3:0, TSV Ostheim – SV Staden (alle Sonntag, 15 Uhr) 3:1. gg

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