1. Startseite
  2. Region
  3. Wetteraukreis
  4. Wöllstadt

Nein zu Luftfiltern, ja zu Sonnenstrom

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Udo Dickenberger

Kommentare

Weitere Themen in der Gemeindevertretersitzung:

Luftfilter: Die CDU beantragte Luftreinigungsgeräte für die Kitas. Dabei sollten neben den Gruppenräumen die Sozialräume, die Küche, die Personalräume und die Büros berücksichtigt werden. Eine Kontroverse über den Nutzen und den Sinn solcher Anlagen entbrannte, in deren Folge der Antrag abgelehnt wurde.

Kita-Betreuung: Die FWG beantragte eine tageweise Wählbarkeit von Zusatzmodulen in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Jürgen Pfannkuchen (CDU) plädierte dafür, auch den katholischen Kindergarten einzubeziehen. Dies sei bereits geschehen, versicherte Heinz Malek (FWG). Der Antrag wurde angenommen.

Photovoltaik: Zustimmung fand auch der FWG-Antrag, zu prüfen, auf welchen kommunalen Dächern Photovoltaik-anlagen installiert werden können. Für jedes infrage kommende Dach sollen die derzeitigen Energiekosten und die Einsparpotenziale aufgeführt werden.

Grün I: Abgelehnt wurde der CDU-Antrag zur Neugestaltung der Grünanlage an der Ecke Friedberger Straße/Rosbacher Straße. Dort, wo jüngst eine 150 Jahre alte Linde gefällt wurde, sollten nach dem Willen der Union ein kleiner Rundweg angelegt und weitere Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Rechts und links der Wege sollte eine blühende Bepflanzung eingerichtet werden. Auch der Grünstreifen sollte einbezogen werden, der zum Fußgängerüberweg Ecke Ringstraße führt. Ein Änderungsantrag der FWG sah erst vor, Blühpflanzen viel Platz zu lassen und auf eine Flächenversiegelung durch einen Rundweg zu verzichten, wurde dann aber zurückgezogen.

Grün II: Auch der CDU-Antrag zum Erhalt von Flora und Fauna wurde abgelehnt. Der Gemeindevorstand sollte verschiedene Flächen in Nieder-Wöllstadt mit einheimischen Sträuchern und Hecken üppig bepflanzen. In Ober-Wöllstadt sollten im Bereich »Bleiche« überall dort Sträucher und Hecken gepflanzt werden, wo 2021 welche entfernt wurden. Seitens der Gemeinde sollten Radikalschnitte nur erfolgen, wo sie wegen Gefahr bzw. aus (wege-)baulichen Gründen unbedingt erforderlich seien.

Homepage: Alle drei Fraktionen beantragten und beschlossen die Neugestaltung des Internet-Auftritts der Gemeinde. Das Navigationssystem solle einfach und benutzerfreundlich sein. Auch solle das Hessische Verwaltungsportal eingebunden werden. Ein Veranstaltungskalender der Vereine und Kirchen solle enthalten und eine Schnittstelle zum Bürgerinformationssystem vorhanden sein.

Flüchtlinge: Die CDU stellte einen Antrag zum Thema Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Die Gemeinde solle deren Aufnahme und Unterbringung im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten aktiv anbieten. Der Gemeindevorstand solle kurzfristig prüfen, welche Immobilien im Besitz der Gemeinde genutzt werden könnten. Bianca Best (FWG) wandte ein, die Gemeinde sei längst aktiv. Der Änderungsantrag von FWG und SPD sollte hervorheben, dass die Maßnahmen von Verwaltung und Rundem Tisch unterstützt würden. Auf den Vorschlag von Helge Hinkelmann (SPD) hin wurden am Ende beide Anträge zurückgezogen.

Jugendplatz: Die Gemeindevertreter haben beschlossen, dass Wöllstadt einen Jugendplatz bekommen soll. Die FWG hatte dies beantragt. Oliver Kröker (CDU) rügte die seines Erachtens fragwürdige Umfrage zum Thema, bei der es zu Mehrfachabstimmungen gekommen sei. Eine neue Umfrage sei erforderlich. Jürgen Pfannkuchen (CDU) wollte geklärt wissen, was genau auf dem Platz geschehen solle. udo

Auch interessant

Kommentare