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Andreas Heuser (l.) und Heinz Feuerbach vor dem Schiedsamt.

Sie schlichten Streitigkeiten

  • VonUdo Dickenberger
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Wöllstadt (udo). Heinz Feuerbach und Andreas Heuser sind von der Gemeindevertretung für fünf Jahre zu Schiedsleuten gewählt worden. Ihre Aufgabe ist, weniger bedeutsame straf- und zivilrechtliche Angelegenheiten beizulegen. Zweck des auf Zeit ausgeübten Ehrenamts ist, zwischen den streitenden Parteien zu schlichten.

Schiedspersonen führen rechtlich einen Vergleich herbei, ein Vertrag zwischen den sich einigenden Parteien. So soll eine aufwendige und kostspielige Auseinandersetzung vor Gericht vermieden werden. Heuser ist seit zehn Jahren Schiedsmann, Feuerbach seit fünf Jahren. Heuser war zuvor Stellvertreter.

Bei Nachbarschaftsstreitereien und ähnlichem wendet sich das Gericht an das Schiedsamt. Die Schiedsleute nehmen Kontakt mit den Beteiligten auf. Manchmal reicht ein einfaches Gespräch aus. Der sogenannten Tür-und-Angel-Fall hat keine weiteren Konsequenzen. Bleibt der Konflikt bestehen, kommt es zu einer Schiedsverhandlung. Kommt es auch hierbei zu keiner Verständigung, geht es vor Gericht.

Die Zahl der Fälle bewegt sich für Feuerbach und Heuser jedes Jahr im einstelligen Bereich. Zumeist handelt es sich um Nachbarschaftsstreitigkeiten, oft um Überwuchs. Feuerbach und Heuser loben die gute Zusammenarbeit. Meistens bleibe bei den Parteien kein Groll zurück. FOTO: UDO

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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