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Wer hat die Schlange nahe der B3 ausgesetzt? PETA setzt Belohnung aus

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Von: Luisa Weckesser

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Die Aufnahme zeigt die nahe der B3 bei Wöllstadt aufgefundene Schlange.
Die Aufnahme zeigt die nahe der B3 bei Wöllstadt aufgefundene Schlange. © Polizei

Ein Passant findet in der Wetterau nahe der B3 eine ausgesetzte Schlange. Die Polizei sucht nun nach dem Täter. Die Tierschutzorganisation belohnt entscheidende Hinweise.

Update vom Mittwoch, 09.02.2022, 12.53 Uhr: Ein aufmerksamer Bürger hat am vergangenen Freitag (04.02.2022) auf einem Weg nahe der B3 bei Wöllstadt eine große Würgeschlange entdeckt. Die alarmierten Polizeibeamten übergaben das durch die Kälte stark geschwächte Tier an einen Reptilienspezialisten. Bei der Schlange handelt es sich laut Polizei vermutlich um eine braune Regenbogenboa.

Ohne den aufmerksamen Finder hätte sie aufgrund der Temperaturen nicht lange überlebt. Aufgrund von Vorfällen wie diesen fordert die Tierschutzorganisation PETA ein grundsätzliches Haltungs- und Verkaufsverbot von exotischen Tieren in Privathaushalten.

Um den Fall aufzuklären, setzt PETA eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die die für das Aussetzen der Schlange verantwortliche Person überführen. Zeugen, die Beobachtungen oder anderweitige Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei oder telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation zu melden - auch anonym.

Wetteraukreis: Passant entdeckt große Schlange nahe der B3

Erstmeldung vom Freitag, 04.02.2022, 17.31 Uhr: Nachdem ein besorgter Bürger am vergangenen Freitag (28.01.2022) auf einem Weg nahe der B3 bei Wöllstadt (Wetterau) eine große Schlange gefunden hatte, informierte er die Wetterauer Polizei. Die alarmierten Polizisten sammelten das offenbar durch die Kälte stark geschwächte Tier ein und übergaben es an einen Reptilienspezialisten.

Vermutlich war die braune Regenbogenboa, deren gewöhnlicher Lebensraum in den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas liegt, dort zuvor ausgesetzt worden.

Tierischer Einsatz in der Wetterau: Passant entdeckt Schlange nahe Wöllstadt

Laut Tierschutzgesetz ist es verboten, ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen. Es kann zu Geldstrafen bis zu 25.000 Euro kommen.

Durch die Pandemie wählen aktuell viele Menschen den einfachen Weg und entsorgen ihre Tiere am Straßenrand sowie an Parkplätzen. Das Tierheim Wetterau hat daher sogar Neubaupläne. (luw/dpa/pm)

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