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Wöllstadt: Nach Corona-Pause - Endlich wieder Brennnesselkerb

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Von: Udo Dickenberger

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Der Nieder-Wöllstädter Musikzug spielt auf der Brennnesselkerb, während der Kerbbaum gestellt wird. © Udo Dickenberger

Nach zwei Jahren Corona-Pause hat die Wöllstädter Brennnesselkerb an diesem Wochenende wieder stattgefunden. Neben einem Festumzug durfte auch der Fassbieranstich nicht fehlen.

Wöllstadt (udo). O’zapft is: Nach einer - pandemiebedingten - zweijährigen Pause hat die Nieder-Wöllstädter Brennnesselkerb als Open-Air-Veranstaltung an drei Tagen auf dem Festplatz stattgefunden. »Schlawiner«-Pressesprecherin Yvonne Unruh vom Wöllstädter Kerb- und Kulturverein erläuterte, man habe sich in der Planungsphase wegen der allgemeinen Unsicherheit nicht zum Mieten eines großen Zeltes entschließen können.

Wöllstädter Brennnesselkerb: Freitags-Auftakt mit Schlagerparty

Jetzt, sagte Unruh, sei man mit dem Erscheinungsbild der kleinen Pagodenzelte und dem Wetter sehr zufrieden. Mit der Schlagerparty von DJ Peter habe die Kerb am Freitag verheißungsvoll begonnen.

Der Kerbumzug führte auf der Frankfurter Straße zum Festplatz. Der Musikzug Nieder-Wöllstadt marschierte an dessen Spitze und spielte beim Aufstellen des Kerbbaums auf. Beim Anzapfen des Fässchens sorgten die Nieder-Wöllstädter Musiker gemeinsam mit dem Musikverein Ober-Wöllstadt für Stimmung.

Wöllstädter Brennnesselkerb: Zahlreiche Vereine nehmen an Umzug teil

Delegationen des Radsportvereins Edelweiß, des Turnvereins und des Nieder-Wöllstädter Gesangvereins Concordia folgten den Musikern beim Umzug. Und der Nieder-Wöllstädter Carneval-Verein war mit seinen Jugendabteilungen dabei.

Die Landfrauen, die Kleingärtner, die Roten und der Schützenverein folgten. Deutlich zu erkennen war die Freude aller Mitwirkenden daran, dass nach zwei Jahren wieder eine Kerb stattfand und sich die Zustände zunehmend normalisieren.

Bürgermeister Adrian Roskoni und die Vereinsring-Vorsitzenden Klaus Meiß und Stefan Macker begrüßten das Publikum auf dem Festplatz. Nach zwei Jahren Abstinenz, da waren sich alle einig, sei eine Kerb mal wieder notwendig gewesen. Beim Umzug seien zudem mehr Vereine dabei gewesen als je zuvor.

Wöllstädter Brennnesselkerb: Bürgermeister Adrian Roskoni zapft mit einem Hieb an

Meiß begrüßte »nach 30 Jahren Zelt« den Freiluftcharakter der Brennnesselkerb. Bürgermeister Roskoni zeigte sich überzeugt davon, dass man das Anstechen des Fassbieres nicht verlerne - das sei »wie Radfahren«. Er behielt Recht: Mit dem ersten Hieb war angezapft.

Am Samstagabend spielte die Band »All Reset«. Am Sonntag wurde ab 10 Uhr auf dem Festplatz unter Begleitung des Musikzuges Nieder-Wöllstadt gefrühstückt. Ab 11 Uhr folgte ein Gottesdienst. Im Anschluss spielte »Flashdance - Die Partyband der Wetterau« bei freiem Eintritt. Am Nachmittag klang die Brennnesselkerb mit Kaffee und Kuchen aus.

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Bürgermeister Adrian Roskoni zapft das Bierfass an. © Udo Dickenberger

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