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»Zwölfeinhalb Eimer täglich ist zu viel«

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Von: red Redaktion

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Ein Wasserwerk im Kleinen: Viel Spaß hatten die Ferienkinder beim Experimentieren. © pv

Büdingen (red). Nach dem großen Interesse im vergangenen Jahr haben die Büdinger Stadtwerke auch in diesen Sommerferien wieder junge Forscherinnen und Forscher zu einem »Wasserworkshop« eingeladen. 13 interessierte Mädchen und Jungen nutzten das Angebot im Rahmen der Büdinger Ferienspiele, gemeinsam mit den Fachleuten die Faszination des Wassers zu erleben.

Dass Wasser ein schützenswertes Gut ist, war allen schon zu Beginn des Tages klar. Schließlich gäbe es ohne Wasser kein Leben. Menschen, Tiere und Pflanzen benötigen es, um nicht zu verdursten oder zu vertrocknen und sie bestehen auch selbst zu einem großen Teil daraus.

Erstaunlich war für viele jedoch, dass sich über 97 Prozent des Wassers auf unserem Planeten in Meeren und Ozeanen befindet und als Salzwasser zum Trinken nicht geeignet ist. Doch auch vom Süßwasser steht nur ein verschwindend geringer Teil als Trinkwasser zur Verfügung: weniger als ein Prozent.

Gemeinsam wurde erarbeitet, wofür dieses Trinkwasser im Alltag verwendet wird und vor allem wie viel davon. Durchschnittlich 125 Liter verbraucht jeder Mensch in Deutschland am Tag, den größten Teil davon für die Körperpflege und die Toilettenspülung. Insgesamt zwölfeinhalb Eimer. »Das ist viel zu viel«, waren sich die Kinder schnell einig und hatten auch schon zahlreiche Tipps parat, wie man kostbares Nass im Haushalt sparen kann.

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Experimente

Doch dann ging es endlich ans Experimentieren. Dabei wurden die verschiedenen Formen und Besonderheiten von Wasser buchstäblich unter die Lupe genommen. Oberflächenspannung, Wasserdruck und Auftrieb waren nur einige Eigenschaften, die mit anschaulichen Versuchen und Experimenten erkundet wurden. Besonders beeindruckend war die Reinigung von eingefärbtem Wasser. Dieses wurde über Filter geleitet, die die jungen Wissenschaftler vorher selbst mit verschiedenen Materialien befüllt hatten. Die beste Reinigungswirkung konnte dabei mit Sand und - keiner hatte es geglaubt - mich pechschwarzer Aktivkohle erreicht werden.

Zum Abschluss des spannenden Tages konnten die Kinder schließlich gemeinsam ihr neues (und bisheriges) Wasserwissen in einem Quiz unter Beweis stellen. Mit großem Erfolg, der selbstverständlich auch mit einer Urkunde belohnt wurde. Und ganz nebenbei nahmen die Teilnehmenden viele neue Erkenntnisse und Anregungen für ein umweltbewusstes und nachhaltiges Leben mit nach Hause, die sie ganz sicher eifrig in ihren Familien teilen werden.

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