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Corona-Lockerungen in Hessen: Was Sie jetzt beachten müssen

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    Marcel Richters
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In Hessen gibt es weitere Corona-Lockerungen. Ministerpräsident Bouffier und Sozialminister Klose haben darüber informiert. Alle Regeln im Überblick.

  • Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Sozialminister Kai Klose informieren in einer Pressekonferenz über neue Corona-Regeln.
  • Wegen des Rückgangs der Infektionen in der Corona-Pandemie* gibt es neue Lockerungen.
  • Die Kontaktbeschränkungen* werden in allen Bereichen zurückgefahren – alle Neuigkeiten erhalten Sie auch in unserer Newsapp.

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+++ 14.18 Uhr: Ministerpräsident Bouffier und Sozialminister Klose haben bei der Pressekonferenz zu Corona-Lockerungen in Hessen ihre Redebeiträge beendet. Mit den neuen Corona-Regelungen soll wieder etwas mehr Normalität in den Alltag in Hessen einkehren. 

Folgende neue Regelungen wurden getroffen:

  • Bewohner von Pflegeheimen dürfen drei Mal pro Woche Besuch empfangen, es muss sich nicht um Verwandte handeln.
  • Einrichtungen der stationären Tagespflege werden wieder geöffnet, ebenso Seniorenbegegnungsstätten.
  • Im Einzelhandel in Hessen müssen nur noch 10 Quadratmeter pro Kunden vorgehalten werden. Geschäfte können also zweimal so viele Kunden empfangen wie vorher.
  • Geschäfte dürfen nicht mehr am Sonntag öffnen. Das war bisher zur Entzerrung der Stoßzeiten möglich.
  • Veranstaltungen dürfen in Hessen wieder mit bis zu 250 Menschen stattfinden. Erst dann braucht es eine gesonderte Genehmigung. Bis 250 Menschen ist weiterhin ein Hygienekonzept notwendig.

+++ 14.12 Uhr: Auch wenn Großveranstaltungen mit Teilnehmerlisten wieder möglich sein sollen: Bundesliga-Stadien werden noch eine Zeit lang leer bleiben. Bouffier betonte, dass dafür ein einheitliches Corona-Konzept notwendig sei. Dieses soll der DFB erarbeiten.

Neue Corona-Lockerungen für Hessen treten ab 22.06.2020 in Kraft

+++ 13.42 Uhr: Für den Einzelhandel in Hessen wird festgelegt, dass pro Kundin oder Kunde 10 Quadratmeter statt zuvor 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen müssen. Damit können Geschäfte doppelt so viele Kunden aufnehmen wie vorher. Die Corona-Sonderregelungen zur Sonntagsöffnung für den Handel werden auslaufen, erklärte Bouffier. „Ich will nicht bewerten, ob man das dauerhaft macht oder nicht“, sagte Bouffier. Am kommenden Sonntag soll zum letzten Mal Sonntagsöffnungen möglich sein.

Alle Veränderungen gelten ab kommenden Montag (22.06.2020) und bis zum August. Danach soll eine erneute Prüfung der Änderungen stattfinden.

Bei Veranstaltungen wird es ebenfalls Änderungen geben, sagte Bouffier. Veranstaltungen können wieder mit 250 Teilnehmern ohne besondere Genehmigung stattfinden.

Neue Corona-Regeln bei Tagespflege und Begegnungsstätten in Hessen

+++ 13.40 Uhr: Auch stationäre Tagespflege und Senioren-Begegnungsstätten in Hessen werden geöffnet. In den Begegnungsstätten sind bis zu 100 Personen erlaubt.

+++ 13.39 Uhr: Bouffier sagt, dass es Anlass zur Veränderung der Corona-Regeln gibt, aber dass die Landesregierung auf ihrem „besonnenen Weg“ bleiben möchte. Sechs Punkte sollen sich insgesamt ändern. Eine „sehr wichtige“ Änderung betrifft die Pflegeheime. Dort sollen wieder mehr soziale Kontakte ermöglicht werden. „Ich weiß, dass das extremst belastend ist“, so Bouffier.

Zukünftig sollen Besuche drei Mal in der Woche ermöglicht werden. Auch am Wochenende werden Besuche ermöglicht. Besucher müssen keine Verwandten sein. „Das ist ein gewaltiger Schritt und eine große Herausforderung“, sagt Bouffier.

+++ 13.37 Uhr: Die Pressekonferenz startet. Laut einer ersten Ankündigung geht es um Lockerungen in der Pflege, aber auch im Einzelhandel. Diese sind vom Corona-Kabinett beschlossen worden.

+++ 13.32 Uhr: Die Pressekonferenz mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) zu neuen Corona-Regeln startet mit Verzögerung. Noch lassen Bouffier und Klose auf sich warten.

Schulen in Hessen könnten sollen zurück zum Normalbetrieb wie vor Corona

+++ 11.42 Uhr: Weiterführende Schulen in Hessen sollen nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurückkehren. Das sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) im Rahmen eines Schulbesuchs in Riedstadt (Kreis Groß-Gerau). Derzeit findet der Unterricht nur in Gruppen, nicht alle Schüler müssen an jedem Tag in die Schulen.

„Wir sind bemüht, nach den Sommerferien in den normalen Unterricht zurück zu kommen“, sagte Bouffier. Bedingung sei, dass die Entwicklung der Corona-Pandemie dies zulasse. In Grundschulen wird ab dem 22. Juni wieder normaler Unterricht angeboten. Allerdings liegt die Entscheidung, ob Kinder die Schulen besuchen, bei den Eltern.

Wie genau es weitergeht, soll eine Pressekonferenz von Bouffier mit Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) zeigen. Diese findet um 13.30 in Wiesbaden statt.

Bouffier und Klose informieren in Pressekonferenz über Corona-Lockerungen in Hessen

Update von Donnerstag, 18.06.2020, 10.49 Uhr: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) informieren am Donnerstag (18.06.2020) in einer Pressekonferenz über weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Hessen.

Was genau in der Pressekonferenz besprochen wird, ist noch unklar. Mit dabei sind neben den Politikern auch Vertreter der „Liga der freien Wohlfahrtspflege“ und des „Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste“. Das lässt den Rückschluss zu, dass es um Corona-Lockerungen im Pflegebereich gehen könnte. 

Noch immer sind Besuche in Pflegeheimen stark eingeschränkt. Bewohner dürfen eine Person pro Woche für eine Stunde empfangen. Auch diese Besuche sind nur zugelassen, wenn bestimmte Corona-Richtlinien eingehalten werden.

Corona-Krise: Kritik an Lockerungen in Schulen von Virologen

+++ 20.44 Uhr: Nachdem Ministerpräsident Volker Bouffier die Corona-Lockerungen für Hessen bekannt gegeben hat, erntet er nicht nur Kritik von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), sondern auch von Virologen. Vor allem die Rückkehr zu einem Regelbetrieb an Schulen und Kitas ist umstritten. „Ein gewisses Experiment ist schon dahinter“, sagte der Virologe Martin Stürmer aus Frankfurt der „Hessenschau“.

Ihm zufolge ist die Datenlage einer Studie aus Baden-Württemberg, auf die sich Hessen bei seiner Entscheidung stützt, weniger eindeutig, als es das Kultusministerium darstellt. Diese Studie zeige lediglich, dass Kinder nicht deutlich infektiöser seien als Erwachsene. Dass sie das Coronavirus bremsen würden, ergebe sie nicht. „Außerdem liegt noch kein Endergebnis vor. Wir sollten diese Studie nicht überbewerten“, sagte Stürmer der „Hessenschau“.

Während sich Virologen und Politiker über die Frage streiten, wie viel Lockerungen für die Gesundheit der Menschen zuträglich ist, gibt es zunehmend ein anderes Problem. Durch die weiterhin geschlossenen Clubs, feiern die Menschen auf der Straße und hinterlassen Berge von Müll. Wie zum Beispiel in Frankfurt. 

Hessen beschließt Corona-Lockerungen: GEW reagiert entsetzt

+++14.57 Uhr: Die Gewerkschaft GEW hat auf neue Lockerungen der Corona-Regeln in Hessens Schulen mit massiver Kritik reagiert. Die hessische Landesvorsitzende des Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft lehnt die Rückkehr zum Regelbetrieb an den Grundschulen für die letzten zwei Wochen vor den Sommerferien ab, sagte die Landesvorsitzende der GEW Hessen, Birgit Koch.

Lockerungen in Hessen: GEW beharrt auf Corona-Abstandsregeln

Die GEW kritisierte: „Ob im Restaurant, beim Einkaufen oder beim Training im Sportverein: überall gelten Abstandsregelungen zum Schutz vor einer Infektion. Es ist absurd, dies jetzt mit neuen Regeln, zum Beispiel bezüglich der Gruppenbildung, Pausenregelungen, Abstand, Masken, Raumpläne, für zehn Unterrichtstage wieder über den Haufen zu werfen, zumal erneut wieder nur wenige Tage für die Umsetzung zur Verfügung stehen werden.“ Allein der Aufwand, alle Eltern zu erreichen, sei enorm.

Nach Ansicht der GEW verliere das Kultusministerium mit den Lockerungen in Hessen „weiter an Glaubwürdigkeit und Vertrauen in seine Verlässlichkeit“. Denn der Erlass vom 7. Mai zu neuen Vorgaben habe die Aussage enthalten, „dass die organisatorischen und hygienischen Vorgaben im Präsenzunterricht an den Grundschulen bis zu den Sommerferien Bestand haben“, kritisierte die GEW die Lockerungen.

GEW-Kritik an Lockerungen in Hessen: Für Schulleitungen unzumutbar

Unzumutbar seien die Lockerungen in Hessen laut der GEW gerade auch für die Schulleitungen. Sie müssten für die vierten Klasse nun zum vierten Mal innerhalb von gut sechs Wochen komplett neue Pläne für den Personaleinsatz, die Gruppeneinteilung und die Raum- und Pausenpläne entwerfen. Die GEW warf Lorz vor, Symbolpolitik auf dem Rücken von Schülern und Pädagogen zu betreiben. "Schulleitungen und Lehrkräfte an den Grundschulen fühlten sich nicht ernst genommen. „Wir sehen keine Möglichkeit, wie der Gesundheitsschutz gewährleistet werden soll, wenn mehr als 25 Kinder ohne Abstand in schlecht gelüfteten Räumen unterrichtet werden sollen“, hieß es von der GEW zu Hessens geplanten Lockerungen.

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hatte zuvor erklärt, die Abstandsregeln von 1,50 Meter durch ein Lockerungs-Konzept ersetzen zu wollen, wonach konstante (Lern-)Gruppen gebildet und durch deren Trennung Durchmischungen vermieden werden sollen. 

Diese Corona-Lockerungen gelten für Hessen

+++ 11.45 Uhr: Ein Überblick über die in der Pressekonferenz festgelegten Corona-Lockerungen für Hessen:

  • Kita: Ab dem 6. Juli sollen die Kitas in Hessen wieder für alle Kinder geöffnet sein. Damit endet am 6. Juli auch die Notbetreuung in den hessischen Kindertagesstätten.
  • Schulen: Die Grundschulen öffnen wieder ab dem 22. Juni im normalen Betrieb ihre Pforten. Auf Abstandsregelungen werde in den Grundschulen verzichtet. Zu Corona-Lockerungen hinsichtlich der weiterführenden Schulen wollte sich der Kultusminister nicht festlegen.
  • Kontaktbeschränkungen: Ab dem 11. Juni (Fronleichnam) dürfen sich wieder Gruppen von bis zu zehn Menschen in Hessen treffen. Dank der neuen Corona-Lockerungen spielt es hier auch keine Rolle mehr, aus wie vielen Haushalten diese zehn Personen kommen.
  • Schwimmbäder und Freibäder: Ab dem 15. Juni dürfen Saunen, Badeseen und Schwimmbäder wieder öffnen. 
  • Maskenpflicht: Künftig muss in Bahnhöfen und Flughäfen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Sport: Wettkampfmäßiger Kontaktsport ist im Amateurbereich wieder erlaubt, allerdings nicht mit mehr als zehn Personen.
  • Gottesdienste: Eine Maskenpflicht gilt hier nicht, aber Teilnehmer eines Gottesdienstes müssen ihre Kontaktdaten in eine Liste eintragen.

Corona-Lockerungen in Hessen: Keine Maskenpflicht beim Gottesdienst

+++ 11.02 Uhr: Die Pressekonferenz endet mit einer Frage an Sozialminister Kai Klose. Ein Reporter möchte wissen, ob, gerade nach dem Anstieg von Corona-Infektionen nach einem Gottesdienst einer Baptistengemeinde, in Gottesdiensten ab sofort ein Mund-und-Nasenschutz verpflichtend sei. Dies sei derzeit nicht geplant, antwortet der Minister. Die Teilnehmerlisten für Gottesdienste seien vorerst der nächste Schritt.

Pressekonferenz zu Corona-Lockerungen in Hessen: Wann öffnen die weiterführenden Schulen?

+++ 10.52 Uhr: Auf die Frage, wann es in den Schulen oberhalb der Grundschule zum Regelbetrieb käme, antwortet der Kultusminister, Alexander Lorz, das hänge von der weiteren Entwicklung der Corona-Infektionslage ab. Man wolle mit der Rückkehr zum Normalbetrieb an Grundschulen am 22. Juni voranschreiten. Die weiterführenden Schulen sollten bis zu den Sommerferien weiterarbeiten wie bisher, die Situation werden immer wieder neu bewertet. An den weiterführenden Schulen sei auch die Betreuungsproblematik nicht so hoch, wie bei den Grundschulen und der digitale Fernunterricht könne viel auffangen.

Corona-Lockerungen in Hessen: Präsidenten kommunaler Spitzenverbände sprechen auf Pressekonferenz

+++ 10.46 Uhr: Der Präsident des Städte- und Gemeindebunds, Thomas Stöhr, freut sich, über die Rückkehr zum Normalbetrieb. Er findet der 6. Juli ist gut gewählt, um vorher mit den Einrichtungen alle notwendigen Punkte abzusprechen. Auch zu den Schwimmbädern äußerte sich der Präsident. Hygiene-Vorgaben würden derzeit noch erarbeitet, auch Zugangsbedingungen würden entwickelt. Onlinebuchungen für Schwimmbäder seien derzeit im Gespräch.

Auch der Präsident des Landkreistags Bernd Woide freut sich über die, seiner Meinung nach, „angemessenen“ Maßnahmen. Es müsse angesichts des Coronavirus* weiter die Verhältnismäßigkeit gewahrt werden, gerade was den Schulbetrieb betrifft. Er findet die Entscheidung des Kultusministers richtig. Nicht nur die Bildung sei wichtig für die Kinder, sondern auch die soziale Funktion von Schulen dürfe nicht vergessen werden.

Pressekonferenz zu Corona-Lockerungen in Hessen: Kai Klose spricht über Kita-Öffnung

+++ 10.30 Uhr: Sozialminister Kai Klose dankte nochmals allen Eltern für die Geduld in der Corona-Krise. Er weist darauf hin, dass viele Kitas in Hessen bereits wieder fast im Regelbetrieb arbeiten. Nun sollen die Kitas ab dem Beginn der Sommerferien wieder öffnen. Ab dem 6. Juli soll der Notbetrieb beendet werden. 

Natürlich solle in den Kitas weiterhin verstärkt auf Hygiene geachtet werden. Er wolle zusammen mit den Kita-Trägern untersuchen, ob die Hygiene-Regeln angepasst werden müssten.

Corona-Lockerungen in Hessen: Grundschul-Öffnung in Hessen

+++ 10.24 Uhr: Kultusminister Alexander Lorz begründet auf der Pressekonferenz die Entscheidung der Regierung zu den Corona-Lockerungen bezüglich der Grundschulen. Der Öffnungsschritt vor den Sommerferien ist seiner Ansicht nach wichtig, auch um eine Botschaft zu senden, dass nämlich das Recht auf Bildung unbedingt gewahrt werden müsse. 

Weiterhin sei es eine Botschaft bezüglich des Wiederbeginns der Schulen nach den Sommerferien. Soweit möglich, sollen nach den Sommerferien die Schulen in Hessen wieder zum Regelbetrieb übergehen. Hier handelt es sich jedoch um einen Wunsch des Ministers. Das werde je nach Lage erst im August beschlossen.

Endlich Corona-Lockerungen in Hessen? Darum geht es in der Pressekonferenz heute

+++ 10.16 Uhr: Am 15. Juni sollen auch die Schwimmbäder und Freibäder wieder öffnen dürfen. Auch der Kontaktsport darf wieder betrieben werden.

Eine Pficht zu Mund-und-Nasenschutz, beispielsweise durch eine Schutzmaske*, gilt jetzt auch in Bahnhöfen. Weiterhin müssen bei allen religiösen Veranstaltungen Anwesenheitslisten geführt werden, damit im Falle einer Infektion die Betroffenen informiert werden können.

+++ 10.13 Uhr: Am 6. Juli, ab dem Beginn der Sommerferien, werden die Kitas in Hessen wieder für alle Kinder geöffnet sein. Damit wird die Notbetreuung enden, so Bouffier. Damit haben alle Kinder wieder den Anspruch, in den Kitas betreut zu werden. Fachkraftschlüssel und Gruppengrößen können angepasst werden.

+++ 10.10 Uhr: Ab 22. Juni sollen die Grundschulen in Hessen wieder zum Normalbetrieb zurückkehren. Das sagte Volker Bouffier auf der Pressekonferenz zu neuen Corona-Lockerungen in Wiesbaden. Die Grundschulen werden somit wieder für alle Kinder geöffnet sein, auf die Abstandsregelungen werde verzichtet.

Corona-Lockerungen in Hessen? Kontaktbeschränkungen werden gelockert

+++ 10.08 Uhr: Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert. Wie in anderen Bundesländern können sich auch in Hessen ab Donnerstag (11.06.2020) jetzt bis zu zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen.

Update von Mittwoch, 10.06.2020, 10.05 Uhr: Corona-Kabinett hat weitere Entscheidungen zu Corona-Lockerungen getroffen. Es geht um Schwimmbäder, Schulen und Kitas aber auch Kontaktbeschränkungen.

Erstmeldung von Mittwoch, 10.06.2020, 09.40 Uhr: Wiesbaden - Wird Hessen, der Hardliner unter den Bundesländern in Deutschland jetzt auch Corona-Lockerungen beschließen? In der Pressekonferenz am heutigen Mittwoch (10.06.2020) will die hessische Landesregierung ab 10.00 Uhr zumindest neue Regelungen für die Corona-Pandemie für Hessen vorstellen.

Bald Corona-Lockerungen in Hessen? Heute findet eine Pressekonferenz zu neuen Regeln in der Corona-Pandemie statt

Die Pressekonferenz zu eventuellen Corona-Lockerungen in Hessen wird in Wiesbaden stattfinden. Auf der Pressekonferenz sollen auch Vertreter von kommunalen Spitzenverbänden zu Wort kommen. Es wird erwartet, dass Corona-Lockerungen zu Frei- und Schwimmbädern ein Thema sein werden. Denn dort finden wegen der Corona-Krise nur Schwimmkurse oder Vereinstraining statt. 

Um was es außerdem noch in der Pressekonferenz heute gehen wird und ob weitere Corona-Lockerungen verkündet werden, ist nicht bekannt. 

Endlich Corona-Lockerungen in Hessen? Heute findet eine Pressekonferenz zu neuen Regeln in der Corona-Pandemie statt

Am Mittwochmorgen (10.06.2020) hat der Kultusminister von Hessen, Alexander Lorz, in Wiesbaden bereits eine Grundschule besucht. Dort hat mit Schülern und Lehrkräften gesprochen, um sich ein Bild von der Schulöffnung in Corona-Zeiten zu machen. Der Unterricht in den Klassen ist nach wie vor nur stark eingeschränkt und in kleinen Gruppen möglich.

Andere Bundesländer preschen in Sachen Kita- und Schulöffnung bereits voran. In Berlin und Brandenburg sollen die Kitas bereits ab dem 15. Juni wieder normal öffnen. Die Schulen sollen in Brandenburg sollen bereits nach den Sommerferien wieder öffnen. Das Bundesland Thüringen ging noch einen Schritt weiter. Statt sich noch mit Corona-Lockerungen aufzuhalten, hatte es verkündet, die Kontaktbeschränkungen wegen des Coronavirus ganz abzuschaffen. Bereits im Vorfeld hatte es auf die Ankündigung hin viel Kritik gegeben. Unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel, aber auch von Virologen und Epidemiologen. (Von Sophia Lother und Marcel Richters) 

Nach den Corona-Lockerungen in Hessen folgt jetzt wieder ein

Verbot angesichts des Coronavirus. In Hessen wurde ein Beherbergungsverbot

für folgende Risikogebiete und -regionen getroffen.*

Mit der Öffnung der Kitas in Frankfurt sieht Verdi die Bildungsqualität und den Gesundheitsschutz der Kinder gefährdet.

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