Illustrationsfoto zum Thema Gewalt
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Illustrationsfoto zum Thema Gewalt

Polizei ermittelt

Brutale Attacke: Mann (19) prügelt Fußgänger ins Krankenhaus

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Ein 19-Jähriger hat in Wiesbaden zwei Männer brutal verletzt und konnte festgenommen werden.

  • Brutale Tat in Wiesbaden
  • Opfer mit Schlägen zu Boden gebracht
  • Identische Tat einige Stunden später

Wiesbaden - Am Freitag, den 27. März um 22.55 Uhr, ereignete sich eine brutale Tat in Wiesbaden. In der Dotzheimer Straße war ein 19-Jähriger unterwegs und griff plötzlich einen Fußgänger von hinten an. Der Angreifer streckte das Opfer mit einem Faustschlag zu Boden und attackierte es auch danach weiter mit Schlägen. Das 31-jährige Opfer zog sich dabei eine Platzwunde am Kopf zu. Ein Mann, der diesen Angriff mitbekommen hatte, wollte dem Opfer zur Hilfe eilen, wurde vom 19-Jährigen aber gepackt und ebenfalls zu Boden geschleudert. Anschließend ergriff der Angreifer die Flucht und ließ die beiden Männer zurück. 

Brutaler Angriff in Wiesbaden: Opfer am Kopf verletzt

Das erste Opfer konnte den Täter beschreiben: Männlich, zwischen 20 und 25 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß, bekleidet mit einer schwarzen Wellensteynjacke und einer schwarzen Wollmütze. Die Polizei löste direkt eine Fahndung aus und konnte den Flüchtigen dank der Täterbeschreibung nur kurze Zeit später festnehmen. Das erste Opfer wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt und konnte dann nach Hause entlassen werden, das zweite Opfer blieb unverletzt.

Brutaler Angriff: Tat wiederholt sich 

Der 19-jährige Täter könnte in der gleichen Nacht noch für eine weitere Straftat verantwortlich sein. Um 0.39 Uhr wurde ein 54-jähriger Fußgänger in der Rüdesheimer Straße in Wiesbaden ebenfalls plötzlich von hinten attackiert und zu Boden gestoßen. Der Angreifer trat anschließend auf das Opfer ein und flüchtete dann in Richtung Karlsbader Platz. Die Beschreibung des Täters ähnelt sehr der Beschreibung, die das erste Opfer der Polizei genannt hatte. Ob es sich bei beiden Taten um den gleichen Täter handelt, muss noch geklärt werden. Wegen des identischen Tathergangs und der übereinstimmenden Täterbeschreibung schließt die Polizei dies nicht aus. 

Insgesamt ist die Kriminalität in Hessen rückläufig. Sie sank im Jahr 2018 erneut, wie aus der Kriminalstatistik der hessischen Polizei hervorgeht. Die Gefahr, im Bundesland Hessen das Opfer einer Straftat zu werden, ist so gering wie seit 40 Jahren nicht mehr, sagt das hessische Innenministerium. 

Unterdessen brennen in der Nacht auf Samstag 31 Autos aus in Wiesbaden. Der Schaden ist immens. Bei einem Unfall auf der B486 wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt.

(smr)

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