Einer Messer ist bei einer Familientragödie in Wiesbaden zur Tatwaffe geworden: Eine psychisch kranke Frau fügte ihrem Ehemann damit tödliche Wunden zu. 
+
Einer Messer ist bei einer Familientragödie in Wiesbaden zur Tatwaffe geworden: Eine psychisch kranke Frau fügte ihrem Ehemann damit tödliche Wunden zu. 

Polizeieinsatz

Familientragödie: Frau attackiert Ehemann mit Messer - Ihm kann nicht mehr geholfen werden

  • Alexander Gottschalk
    vonAlexander Gottschalk
    schließen

Mit einem Messer sticht eine Frau in Wiesbaden auf ihren Mann ein und verletzt ihn schwer. Jede Hilfe kommt für ihn zu spät.  

  • Polizei Wiesbaden findet schwer verletzten Mann in Wohnung
  • Der 91-Jährige stirbt noch am Tatort
  • Die psychisch kranke Ehefrau soll mit einem Messer auf ihn eingestochen haben

Wiesbaden – Im Wiesbadener Ortsbezirk Naurod hat sich offenbar eine Familientragödie ereignet. Eine 64 Jahre alte Frau soll ihren 91 Jahre alten Ehemann mit einem Messer so schwer verletzt haben, dass dieser noch am Tatort seinen Wunden erlag. 

Wiesbaden: Frau ersticht Ehemann mit Messer

Die Wiesbadener Kriminalpolizei nahm die Frau, die als dringend tatverdächtig gilt, fest und brachte sie zur psychiatrischen Untersuchung in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Ermittler leidet die 64-Jährige an einer schweren psychischen Erkrankung, die allem Anschein nach der Auslöser für die Messerstiche gegen ihren Ehemann gewesen sei. 

Gegen 16.15 Uhr am Dienstag (04.02.2020) war die Polizei in der hessischen Landeshauptstadt alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Polizei an der gemeinsamen Wohnung des Ehepaars in der Kellerskopfstraße in Wiesbaden-Naurod, einem deutlich außerhalb gelegenen Teil der Gemeinde ankamen, fanden sie den 91-Jährigen Bewohner schwer verletzt vor. Trotz der sofortigen ärztlichen Behandlung konnten sie das Leben des Mannes nicht mehr retten. 

Wiesbaden: Frau fügt sich mit Messer selbst Wunden zu

Die Ehefrau fügte sich nach der Tat selbst Verletzungen zu. Lebensgefährlich seien diese jedoch nicht gewesen, berichtete die Polizei Wiesbaden. 

Am Mittwoch (05.02.2020) sollte die Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden einem Haftrichter vorgeführt. Dieser soll entscheiden, wie die 64-Jährige jetzt untergebracht wird. Der Fall gilt laut Polizei als Tötungsdelikt. 

(ag)

Wiesbaden: Zwei Tote nach Familientragödie im August

Immer wieder werden Messer zu Tatwaffen. Erst im August 2019 erschütterte ähnliche eine Familientragödie Wiesbaden. Damals wurde die Polizei zur Wohnung eines Ehepaars gerufen, wo sie zwei schwer verletzte Männer vorfanden. Zuvor war es wohl zu einer Auseinandersetzung gekommen. Beide Männer überlebten die Folgen des Streits nicht. Die Kriminalpolizei sprach von einer Beziehungstat. 

Wenn man nach Wiesbaden googelt, erwartet User eine Überraschung. Die Landeshauptstadt von Hessen ist deutlich kleiner, als bisher gedacht – zumindest glaubt Google das.

Bei einemAngriff am Mainkai in Frankfurt ist ein Mann schwer verletzt worden. Ein Unbekannter hatte ihm auf einmal mit einem Messer in den Rücken gestochen.

In Wiesbaden dringt ein Mann in die Wohnung* eines Bekannten seiner Ex-Frau ein. Er zückt zwei Messer, das Opfer springt in Angst aus dem Fenster.

*fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion