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Apps für Kids auf Herz und Nieren geprüft

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Apps für Kids
Was gucken sich die Kleinen da eigentlich die ganze Zeit an? Wer das besser steuern möchte, kann sich in einer Datenbank über altersgerechte Apps für Kinder informieren. © Benjamin Nolte/dpa-tmn

Apps für Kinder? Gibt es reichlich. Aber worum geht es da? Taugen die was? Nur weil etwas für Kinder gemacht ist oder für Kinder beworben wird, muss ja nicht heißen, dass es gut oder geeignet ist.

Berlin - Die Qualität und Eignung einer Kinder-App beurteilen, das geht doch nur, wenn man sie installiert und selbst auf Herz und Nieren prüft. Doch weil Eltern dafür in aller Regel keine Zeit haben, hat das Deutsche Jugendinstitut (DJI) eine Datenbank für Kinder-Apps aufgebaut.

Darin finden sich bereits mehr als 120 Rezensionen von Apps, darunter auch Spiele, die das DJI in Kooperation mit der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“, Jugendschutz.net, der Stiftung Lesen und dem Verein Blickwechsel prüft und bespricht. Gefördert wird das Projekt vom Bundesfamilienministerium.

Ist ein Angebot altersgerecht, attraktiv, inhaltlich profund? Diesen Kriterienkatalog arbeiten die Rezensentinnen und Rezensenten ab, gehen aber auch auf Bedienbarkeit, technische Funktionsfähigkeit und natürlich auf den Jugend- und Datenschutz ein.

Der Fokus liegt auf Apps für Kindergarten- und Vorschulkinder, aber auch Anwendungen für Grundschülerinnen und Grundschüler finden sich im Datenbank-Angebot. Der Bestand an Besprechungen wird dem DJI zufolge kontinuierlich ausgebaut. dpa

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