+
Immer mehr Menschen gehen im Netz einkaufen.

Studie zum Online-Shopping

Immer mehr Menschen kaufen im Netz ein

München. Mehr als 34 Millionen Deutsche haben in den vergangenen zwölf Monaten im Internet eingekauft - das waren über zwei Millionen Kunden mehr als ein Jahr zuvor.

Vor allem Reisen, Bücher und Kleidung wurden per Computer bestellt, wie die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung GfK am Dienstag mitteilte. Mit großem Abstand folgten Veranstaltungs-Tickets, Tonträger und Hotelübernachtungen. Bei den meistgenutzten Websites eroberte eBay vor Amazon die Spitze zurück.

In der Altersgruppe der 50- bis 69-Jährigen kauften 40 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten im Internet ein. Hier gibt es laut GfK noch Wachstumspotenzial bei Mietwagen oder Medikamenten. Aber insgesamt stoße das Online-Shopping allmählich an Grenzen, erklärten die Konsumforscher.

Deutlich zugenommen habe der Anteil jener Verbraucher, die grundsätzlich nicht online einkaufen, sondern aus Überzeugung den Einzelhandel vor Ort nutzten. Für die Studie befragte die GfK 1183 Personen zwischen 14 und 69 Jahren. (apn)

Tipps für sicheres Onlineshopping

Tipps für sicheres Online-Shopping

Online-Geschäfte sollte man nur mit seriösen Händlern machen. Auf deren Internet-Seiten sind Allgemeine Geschäftsbedingungen, Impressum, Angaben zum Datenschutz und zu Kontaktmöglichkeiten stets leicht zu finden. Es lohnt zunächst einen Blick darauf zu werfen. © dpa
Die Übertragung von Bank- oder Kreditkartendaten muss bei Online-Geschäften über eine verschlüsselte Verbindung erfolgen. Diese wird durch kleines geschlossenes Schloss unten rechts in Internet-Browser angezeigt. © dpa
Für sicheres Online-Shopping muss auch der heimische PC sicher sein. Dafür sorgen regelmäßige Updates des Betriebssystems, die stets aktuelle Version des Browsers und ein Virenprogramm auf dem neuesten Stand. Für den Online-Geschäftsverkehr mit verschiedenen Partner sollte man stets unterschiedliche Passwörter verwenden. Wenn ein Passwort doch einmal in die Hände von Betrügern gerät, können diese dann weniger Schaden anrichten. © dpa
Ein sicheres Passwort besteht aus mindestens sechs Zeichen und einer Mischung von großen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Passwörtern nicht in der Nähe des Computers aufschreiben. Auf einen Anruf oder eine Mail hin, darf man nie ein Passwort preisgeben. Betrüger geben sich oft als Mitarbeiter von Online-Shops oder Banken aus. Seriöse Unternehmen fragen nie nach dem Passwort.
Die Internet-Adresse der Bank oder des Online-Shops sollte man stets selbst über den Browser und nicht über Links anwählen. Ein zugesandter Link kann auf eine gefälschte Seite führen. Sogenannte “Phishing Mails“ locken mit Links auf Seiten, die etwa dem Auftritt der eigenen Bank täuschend ähnlich sehen. Dort wird zur Eingabe von Passwörtern oder Kreditkartendaten aufgefordert, die der Absender der Mail dann für Betrügereien nutzen kann.
Auch gegenüber Geschäftspartnern sollte man nur die eigenen Daten preisgeben die für die geplante Transaktion notwendig sind. In der Regel sind das die Adresse und die Informationen zum Zahlvorgang. © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare